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6000 PS im Keller

Für den erfolgreichen Betrieb des Spitals inklusive des Neubaus «didymos» fährt das Kantonsspital Winterthur wortwörtlich schweres Geschütz auf: Eine neue Netzersatzanlage (NEA) ist seit Mitte 2019 im Keller des Spitals beheimatet. Die NEA ist für das Spital eine der wichtigsten Vorkehrungen überhaupt – denn wenn der Strom in Winterthur ausfallen sollte, speist sie die überlebenswichtigen Bereiche.

Neue Netzersatzanlage (NEA)

Das Kantonsspital Winterthur ist auf eine konstante Stromzufuhr angewiesen, um die Gesundheitsversorgung durchgehend gewährleisten zu können. Deshalb muss der Grossbetrieb auf Notfälle vorbereitet sein, zum Beispiel, wenn die Stadt Winterthur einen Stromausfall verzeichnet. Sollten eine oder gleich beide der regulären Zuleitungen der Stadt Winterthur ausfallen, kommt die hausinterne NEA zum Einsatz. Innerhalb von 15 Sekunden werden sensible Bereiche wie die Operationssäle, die Intensivstation und die Neonatologie mit Strom versorgt, innerhalb von 20–30 Sekunden speist die NEA das ganze Spital, damit der Betrieb reibungslos weitergeführt werden kann.

«Im Ernstfall wird innerhalb von 20 Sekunden das ganze Spital mit Strom versorgt.»

Besonders wichtig ist die neue NEA für den modernen Neubau «didymos», der aufgrund der modernen Bauweise noch stärker von einer einwandfreien
Stromversorgung abhängig ist. Ausserdem versorgt die NEA bei einem Ausfall auch die Stadt Winterthur mit Strom, dafür stehen jährlich 25 Stunden zur Verfügung. Damit leistet die NEA einen Beitrag zum Gemeinwohl der Stadt Winterthur und ist nicht nur für das KSW eine wichtige Investition. Mittels regelmässiger Blackout-Tests wird die Anlage kontrolliert, damit sie im Ernstfall reibungslos funktioniert und vielleicht sogar Leben retten kann.

Fakten zur NEA

  • Gewicht ca. 30 Tonnen 6000 PS, was dem 100-Fachen eines VW Polo 1.4 entspricht.
  • 25 Stunden im Jahr kann die NEA für die Stadt Winterthur benutzt werden.