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Harnleiterkrebs / Ureterkarzinom

Harnleitertumore sind praktisch immer bösartig. Die Diagnostik von Harnleiterkrebs (Ureterkarzinom) erfolgt mittels Computertomographie und mit einer endoskopischen Gewebeentnahme, d. h. einer Harnleiter-Spiegelung mit einer Kamera.

Ursache

Bei Harnleiterkrebs kommt es zu einer unkontrollierten Zellvermehrung in der Schleimhaut des Harnleiters oder des Nierenbeckens, wodurch das umgebende Gewebe angegriffen und beschädigt wird. Diese Art von Krebs wird oft durch schädliche Substanzen verursacht, die von den Nieren aus dem Blut gefiltert und über den Urin abgeleitet werden. Harnleiterkrebs tritt vorwiegend bei älteren Menschen auf, wobei Männer häufiger betroffen sind als Frauen.


Symptome und Beschwerden

Zu den Symptomen von Harnleiterkrebs zählen Koliken oder dumpfe Flankenschmerzen aufgrund von Urinabflussstörungen. Ausserdem kann es zu Blutspuren im Urin oder sichtbarer Rotverfärbung des Urins kommen.


Behandlung

Die Behandlung erfolgt durch die operative Entfernung des Harnleitertumors. Je nach Lage und Grösse kann nur der Tumor entfernt werden. Häufig muss jedoch der gesamte Harnleiter mit der Niere entfernt werden. Gelegentlich sind gleichzeitig auch Harnblasentumore oder Nierenbeckentumore vorhanden.

Diese Operationen werden praktisch ausschliesslich über eine Bauchspiegelung minimal-invasiv mit dem Da-Vinci-Operationsroboter durchgeführt.

Veranstaltung

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Wie wird Krebs heute behandelt? Die Veranstaltung «Tumortage Winterthur» richtet sich an Menschen, die mehr wissen möchten über die Entstehung, die Abklärung und die neuen Möglichkeiten zur Behandlung von bösartigen Tumoren.
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Die Klinik für Urologie geniesst international einen Ruf als hochmoderne Klinik und behandelt Erkrankungen der Nieren, Prostata und Harnwege.
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Unser Team befasst sich mit Tumoren der Nieren, Nebennieren, ableitenden Harnwege und der männlichen Geschlechtsorgane.
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