Darm- und
Pankreastumor­zentrum

Ergänzende Dienstleistungen

Die ganzheitliche Tumorbehandlung stellen wir am Darm- und Pankreastumorzentrum mit nachstehenden Beratungen und Therapien sicher. Es handelt sich um qualifizierte Dienstleistungen, welche die diagnostischen und therapeutischen Leistungen individuell und bedarfsgerecht ergänzen.

  • Stomaberatung

    Die Stomaberatung ist die regionale Fachberatungsstelle für Menschen mit einem künstlichen Darmausgang (Stoma). Sie berät Stomaträgerinnen und -träger sowie ihre Angehörigen sowohl vor und nach der Operation als auch zu Hause kompetent und umfassend. Ziel der Stomaberatung ist es, den Patienten die Wiedereingliederung in das private und berufliche Umfeld zu ermöglichen. Zudem wird die Versorgung mit geeigneten Produkten und Hilfsmitteln sicherzustellen. Die Stomaberatung erfordert ein multidisziplinäres und ganzheitliches Vorgehen – ein Ineinandergreifen ärztlicher und pflegerischer Aufklärung, Beratung, Schulung und Begleitung über den Spitalaufenthalt hinaus.

  • Ernährungstherapie/-beratung

    Eine gute Ernährung stärkt die Abwehrkräfte, senkt das Komplikationsrisiko, begünstigt die Genesung und verbessert die Lebensqualität – vor, während und nach der Operation. Eine individuelle Ernährungsberatung und -therapie unterstützt Patienten mit einem Darm- oder Pankreastumor und gewährleistet eine bedarfsgerechte Ernährung sowohl während des Spitalaufenthaltes als auch danach. Die Zuweisung zur Ernährungstherapie oder -beratung erfolgt über den Arzt im Rahmen der Sprechstunde oder während des Spitalaufenthalts.

  • Patientenkoordination/Sozialberatung

    Die Fachleute des Bereichs „Soziale Dienste“ beraten und unterstützen stationär und ambulant behandelte Patienten und ihre Angehörigen. Sie sind für ein effektives Austrittsmanagement, die Erarbeitung von kurz-, mittel- und langfristig tragfähigen Lösungen und die Vermeidung von Rehospitalisationen zuständig. Ihr Ziel ist die möglichst ganzheitliche Reintegration der Patienten in Gesellschaft, Familie und Beruf. Sie zeigen Möglichkeiten auf, wie der Alltag trotz Krankheit, Behinderung oder Pflegebedürftigkeit bewältigt werden kann. Die Patientenkoordination ist für die Patienten des Departements Chirurgie zuständig. Die Sozialberatung betreut die Patienten der Departemente Medizin, Geburtshilfe und Gynäkologie sowie Kinder- und Jugendmedizin.

  • Psychoonkologie

    Eine Krebserkrankung und ihre Behandlung stellen eine grosse seelische Belastung für Betroffene und Angehörige dar. Sie können Angst, Verzweiflung, Trauer oder Wut hervorrufen. Die Patienten und ihr Umfeld haben viele Fragen und fühlen sich oft verunsichert.
    Psychoonkologische Gespräche können helfen, Gedanken und Gefühle zu ordnen und damit den Prozess der Krankheitsbewältigung sowohl unterstützen als auch begleiten. Das ist Ziel besteht darin, die Lebensqualität der Patienten und ihrer Angehörigen zu verbessern. Das Gesprächsangebot reicht von einzelnen Beratungsgesprächen bis zur längerfristigen Begleitung von Patienten und Angehörigen.
    Die Psychoonkologie ist heute ein fester Bestandteil der umfassenden, interdisziplinär ausgerichteten Onkologie und die Psychoonkologen sind Teil der klinischen Behandlungsteams.

  • Spitalseelsorge

    Das Team der Spitalseelsorge setzt sich zusammen aus reformierten und katholischen Seelsorgerinnen und Seelsorgern. Alle Patientinnen und Patienten am KSW und ihre Angehörigen dürfen Gespräche und Begleitung in Anspruch nehmen und davon ausgehen, dass die Seelsorgenden Zeit für sie haben. Die Seelsorgenden sind regelmässig auf der Station anzutreffen und besuchen die Patienten auf ihren Wunsch. Diese können über alles reden, was sie bewegt, und sich auf die Einhaltung der Schweigepflicht seitens der Seelsorgenden verlassen.

    Das Team steht den Patienten auch in schwierigen Lebensphasen zur Seite und begleitet sie, solange sie es wünschen. Religiöse Zeichen, biblische Worte und Gebete können Hoffnung schenken und wertvolle Hilfen sein, um Trost und Vertrauen neu zu erfahren. Die Spitalseelsorgenden begegnen allen Menschen mit Sorgfalt und respektieren ihre Anliegen. Auf Wunsch vermitteln sie Kontakt zur eigenen Glaubensgemeinschaft.

    Die Spitalseelsorgenden sind erreichbar über die Telefonzentrale, Tel. 052 266 21 21, oder intern unter 111. Tagsüber sind unter der Woche immer Seelsorgerinnen und Seelsorger beider Konfessionen im Spital. Rund um die Uhr besteht ein Pikettdienst.

  • Institut für Physiotherapie

    Die Physiotherapeuten behandeln Patienten nach der Operation, während der medikamentösen Tumortherapie und in der palliativen Phase. Die Schwerpunkte liegen auf der Entstauung (lymphologische Physiotherapie), dem Training von Beweglichkeit, Koordination, Ausdauer und Kraft sowie auf der Entspannung. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen den positiven Effekt körperlicher Aktivität auf den Krankheitsverlauf und damit auf das Wohlbefinden von Tumorpatienten. Bewegung und Sport können den nachteiligen Folgen von Tumorerkrankungen entgegenwirken. Eine Zunahme der Leistungsfähigkeit reduziert die Beschwerden, hellt die Stimmung auf und bewirkt damit insgesamt eine Verbesserung der Lebensqualität.

  • Studienkoordination

    Durch die Teilnahme an Studien kann Patienten der Zugang zu den neuesten Medikamenten und Therapien ermöglicht werden. Das Team der Studienkoordination unterstützt die Ärzte bei der Wahl und Betreuung der Studienpatienten. Die Studienkoordinatorinnen organisieren studienspezifische Zusatzuntersuchungen und erfassen die Studiendaten für die wissenschaftliche Auswertung. Sie betreuen die Forschungsprojekte von der Vorbereitung und der Planung bis zur Archivierung. Die Studienkoordination nimmt zudem die administrativen Aufgaben wahr, die sich aus der Zusammenarbeit mit internen Partnern, mit Zulassungsbehörden, Studiensponsoren und mit der Verwaltung ergeben.