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Nebennieren

Die beiden Nebennieren liegen rechts und links unter dem Zwerchfell, quasi wie eine Haube auf der Niere. Sie produzieren lebenswichtige Hormone, die für das Gleichgewicht des Wasserhaushaltes und der Blutsalze essentiell sind. Auch Kortison wird in den Nebennieren gebildet, welches als sogenanntes «Stresshormon» für viele Reaktionen im Körper verantwortlich ist. Die Nebennieren produzieren zudem Sexualhormone und Adrenalin.

Nebennieren-Geschwulste sind insgesamt häufig aber nur selten krankmachend. Es wird davon ausgegangen, dass etwa 3 % der erwachsenen Bevölkerung einen Nebennierentumor hat. Nur sehr selten haben solche Tumore einen Krankheitswert, beispielsweise wenn sie hormon-aktiv sind oder der Verdacht auf einen bösartigen Tumor besteht.

Erkrankungen

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Conn-Syndrom / primärer Hyperaldosteronismus
Als Conn-Adenom wird ein meist gutartiger Nebennierentumor bezeichnet, der das Hormon Aldosteron im Übermass produziert.
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Cushing-Syndrom / Hypercortisolismus
Die Cortisol-Produktion der Nebennieren unterliegt einem strengen Regelkreis durch die Hirnanhangsdrüse.
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Nebennierentumor / Inzidentalom
Als Inzidentalom bezeichnet man zufällig im Rahmen von anderen Untersuchungen gefundene Nebennierentumore (Geschwulste).
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Metastasen in der Nebenniere
Auch bösartige Tumoren anderer Organe können zu Ablegern (Metastasen) in der Nebenniere führen.
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Nebennierenkarzinom / Adrenocorticales Carzinom (ACC)
Nebennierenkarzinome sind extrem selten und werden meist erst bei Beschwerden in fortgeschrittenem Stadium entdeckt.
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Phäochromozytom
Bei einem Phäochromozytom handelt es sich um einen häufig gutartigen Tumor des Nebennierenmarkes.
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