Darm

Darmkrebs / Dickdarmkrebs / Enddarmkrebs

Der Dickdarm- und Enddarmkrebs zählt zu den häufigsten Tumoren. Selten ist diese Krebsform erblich bedingt. Meistens entsteht sie jedoch aus gutartigen, kleinen Tumorvorstufen – sogenannte Polypen.

Symptome

Dickdarmkrebs verursacht häufig lange keine Symptome. Veränderte Stuhlgewohnheiten, d.h. plötzliche Verstopfung aber auch Durchfall oder ein Wechsel zwischen Verstopfung und Durchfall, Blut oder Schleim im Stuhl, Gewichtsverlust oder Bauchschmerzen können Symptome eines Dickdarmkrebses sein.

Vorsorge

Ziel der ab dem Alter von 50 Jahren empfohlenen und von der Krankenkasse bezahlten Vorsorgedarmspiegelung (Screeningkoloskopie) ist es, Darmkrebs oder ihre Vorstufen bereits in einem Stadium zu entdecken, wo noch keine Symptome vorhanden sind.

Was passiert, bei Auftreten eines Tumors?

Beim Auftreten eines Tumors geht es in der weiteren Abklärung darum, zu klären um welche Tumorart es sich handelt, wie stark der Tumor sich bereits im Körper ausgebreitet hat und ob allfällige Begleiterkrankungen bestehen. Da die Therapie von Dick- und Enddarmtumoren individuell geplant wird, besprechen wir die Resultate aller Untersuchungen an unserem interdisziplinären Tumorboard. Dort sind alle Disziplinen vertreten, die an der Behandlung von Tumoren beteiligt sind, also nicht nur die Chirurgie sondern unter anderem auch die Strahlentherapeuten (Radioonkologen) und die Onkologen (medikamentöse Tumortherapie, Chemotherapie).

Operation

  • Wann wird operiert?

    In der Regel muss der befallende Dickdarm- bzw. Enddarmabschnitt entfernt werden. Unsere Klinik für Viszeral- und Thoraxchirurgie verfügt über die Expertise und den staatlichen Leistungsauftrag für sämtliche notwendigen Operationen. Sollte es bereits zu Ablegern z.B. in der Lunge oder Leber gekommen werden, ist auch dort oft eine operative Therapie sinnvoll.

  • Wie wird operiert?

    Wenn immer möglich führen wir die Eingriffe minimalinvasiv, laparoskopisch (Schlüssellochtechnik) durch.

  • Nachbehandlung / Nachsorge

    Die Nachbehandlung erfolgt individuell je nach Tumorausdehnung und allfälligen Ablegerbildungen. Eine allfällige Chemotherapie oder Bestrahlung wird erneut interdisziplinären Tumorboard besprochen und dann mit dem Patienten individuell geplant. Die weitere Nachsorge beinhaltet auch regelmässige Kontrolluntersuchungen um sicher zu stellen, dass der Tumor keine Ableger bildet oder am ursprünglichen Ort wieder auftritt. Falls dies der Fall wäre, ist für die weitere Behandlung ein frühes Erfassen eines Rückfalls entscheidend.

Unsere Spezialisten

Chefarzt
Klinik für Viszeral- und Thoraxchirurgie

Prof. Dr. med. Michel Adamina

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Chefarzt
Klinik für Viszeral- und Thoraxchirurgie

Dr. med. Felix Grieder

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