Früher Gips – heute Hightech
1780 – Gerades Kind
Orthopädie bedeutet wörtlich «das gerade Kind». Das weltweit erste Fachinstitut wurde bereits 1780 in Orbe in der Waadt gegründet. Seither ist die Orthopädie den «Kinderschuhen» entwachsen. Meilensteine in dieser Entwicklung waren Röntgen, Sterilität, Kunstgelenke und Gelenkspiegelung.
1900 – Blick in den Körper
Dank der Röntgenstrahlen konnten Ärztinnen und Ärzte erstmals Bilder von Knochen und Gelenken aufnehmen. Bereits 1900 eröffnete das KSW als erstes Spital in der Schweiz ein Röntgenkabinett.
1980 – Knochenarbeit
Seit gut sechzig Jahren können abgenutzte und schmerzende Gelenke durch Kunstgelenke ersetzt werden. Davon profitieren hierzulande jedes Jahr rund 50’000 Menschen. Etwa 1980 kam die Gelenkspiegelung hinzu; sie ist heute unerlässlich, um Gelenkbeschwerden zu behandeln.
2026 – Saubere Sache
Ohne Sterilität ist die heutige Orthopädie nicht vorstellbar. Eine Infektion kann bereits bei 1000-mal weniger Keimen als sonst in der Umgebung auftreten. Deshalb machte es erst die konsequente Keimfreiheit möglich, Platten, Schrauben und Prothesen sicher einzusetzen.
Hightech
Und heute? Helfen im Operationssaal individuell angepasste Implantate, 3-D-Bilder, Augmented Reality und künstliche Intelligenz. Was davon sich langfristig durchsetzen wird, ist offen. Wir bleiben auf alle Fälle dran.







