Allergologie /
Dermatologie

Laserbehandlung – Interview mit Richard C. aus Turbenthal, 65-jährig

Ausgangslage

Kurze Schilderung Ihrer Situation und was am KSW geschah

Die Nase von Richard C. aus Turbenthal rötete sich mit zunehmendem Alter. Dies störte ihn, weil eine rote Nase allgemein mit übermässigem Alkoholkonsum in Verbindung gebracht wird – was für ihn nicht zutraf. Eine nur wenige Augenblicke dauernde, schmerzfreie Laserbehandlung in der Abteilung Dermatologie des Kantonsspitals Winterthur hat sein Problem dauerhaft beseitigt.

Vielen Dank, dass Sie sich für ein Interview zur Verfügung stellen. Was hat Sie dazu bewegt, sich für das Thema Laserbehandlung und Teleangiektasien einzusetzen?

Die überaus positive Erfahrung mit dieser Art von Behandlung. Sie verlief nicht nur schmerzfrei und ohne Komplikationen, sie hat zudem mein Problem nachhaltig beseitigt.

Wie sind Sie bei sich auf das Problem aufmerksam geworden?

Jedermann schaut ab und zu in den Spiegel. So auch ich… Vor gegen zehn Jahren waren erste Anzeichen einer Rötung zu erkennen. Vor fünf Jahren begann mich die Rötung zu stören – auch wenn mich explizit niemand darauf angesprochen hat. Die Leute sind ja taktvoll…

Wie haben die Teleangiektasien Ihren Alltag beeinträchtigt?

Es war ein ästhetisches Problem. Wer eine gerötete Nase hat, wird ganz allgemein verdächtigt, er trinke zu viel Alkohol.

Haben Sie sofort einen Arzt aufgesucht, als das Problem auftrat, oder haben Sie noch zugewartet und beobachtet?

Ich habe zugewartet. Es war ja keine Krankheit im landläufigen Sinn.

Wie, wann und wo haben Sie sich darüber informiert?

Ich hatte bereits schon vor Jahren Artikel in der Tagespresse gelesen. Sie beschrieben den Einzug des Lasers in der Dermatologie und erwähnten auch mein Problem.

Was hat Ihnen der Arzt geraten? Waren Sie sofort zu einer Behandlung bereit, oder hatten Sie Bedenken?

Beim jährlichen dermatologischen Check kam ich auf mein Problem zu sprechen. Der Zufall wollte es, dass das Kantonsspital Winterthur im Begriff war, die entsprechenden Apparaturen anzuschaffen. Die Ärztin wies mich darauf hin, und ich musste nicht lange überlegen. Da spielte für mich auch keine Rolle, dass es sich dabei um eine kosmetische Behandlung handelt, welche die Krankenkasse nicht übernimmt.

Wie ist die Behandlung am KSW genau abgelaufen?

Der Empfang war wie gewohnt im Kantonsspital Winterthur: herzlich und persönlich. Zur Behandlung lag ich rücklings auf einer Liege und bekam eine die Augenpartie dicht umschliessende dunkle Brille aufgesetzt. Nachdem ich drei Blitze wahrgenommen hatte, war es auch schon vorbei. Dauer: vielleicht zwei Minuten. Alles geschah schmerzfrei. Als «Nachbehandlung» genügte es, auf der Nase während rund 14 Tagen täglich Sonnencreme mit hohem Sonnenschutzfaktor aufzutragen. Schmerzen habe ich während des ganzen Heilungsprozesses nie gespürt.

Wie sieht Ihr Alltag heute aus? Ist das Problem definitiv gelöst oder müssen Sie zu Nachkontrollen?

Mein Problem ist heute gelöst.

Sind Teleangiektasien für Sie heute noch ein Thema?

Nein. Die Behandlung war nachhaltig.

Was würden Sie anderen Betroffenen raten, die bei sich das gleiche Problem bemerken?

Da die Laser-Behandlung bei mir nur wenige Minuten dauerte sowie schmerz- und komplikationsfrei verlief und erfolgreich war, kann ich sie als Laie nur empfehlen.

Wir bedanken uns für das Gespräch und Ihre Offenheit und wünschen Ihnen weiterhin alles Gute!