Wundambulatorium

Hilfe und Unterstützung bei chronischen Wunden

Wenn eine Wunde trotz fachgerechter Versorgung und Behandlung nach 4 bis 6 Wochen keine eindeutige Heilungstendenz aufweist, wird von einer chronischen Wunde gesprochen. Die häufigsten Ursachen von chronischen Wunden sind Erkrankungen der Blutgefässe. Aber auch der Diabetes mellitus sowie Krebserkrankungen oder Bettlägerigkeit können Wunden verursachen.

Neben einem optimalen Wundverband steht am Anfang die Behandlung der Wundursache im Zentrum. Ein Team bestehend aus Gefässchirurgen, Gefässmedizinern (Angiologen) und spezialisierten Pflegefachpersonen ist am Behandlungsplan beteiligt und setzt sich für eine Verbesserung der Grunderkrankungen ein. Grunderkrankungen können unter anderem Venenleiden, arterielle Verschlusskrankheit oder Diabetes mit einem komplexen diabetischen Fuss-Syndrom sein.

Das Angebot umfasst:

  • Lokale Anwendung von modernsten Wundpflegeprodukten
  • Kompressionstherapie der Beine durch Bandagierung oder Verordnung von Strümpfen
  • Chemisches oder mechanisches Wunddébridement inklusive Ultraschall-Débridement
  • Hautersatzverfahren wie beispielsweise Apligraf ®
  • Lokale Unterdrucktherapie
  • Wundsprechstunde

    Das Kantonspital Winterthur bietet zudem eine ambulante Wundsprechstunde an. In enger Zusammenarbeit mit den Ärzten behandelt und berät das Team der Wundsprechstunde Patientinnen und Patienten mit komplexer Wundproblematik.