Plastische Chirurgie

Ästhetische Chirurgie

Die Ästhetische Chirurgie, auch Schönheitschirurgie genannt, befasst sich mit formverändernden Eingriffen, deren Indikationen nicht medizinisch, sondern ausschliesslich vom Wunsch des Patienten bestimmt sind. Die Kosten werden im Allgemeinen nicht von der Krankenkasse übernommen. Der erste Schritt ist ein ausführliches Beratungsgespräch, in dem wir mehr über die Wünsche und Vorstellungen der Patienten erfahren, mögliche Massnahmen aufzeigen und sie auf die entsprechenden Erfolgsaussichten und Risiken hinweisen. Anschliessend unterzeichnen die Patienten eine individuelle Honorarvereinbarung. Gerade bei einer Schönheitsoperation ist es wichtig, dass man von einem erfahrenen Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie behandelt wird. In unserer Klinik ist dies gewährleistet. Alle ästhetischen Eingriffe sowie das Vorgespräch und die Nachbehandlung werden von Fachärzten für Plastische und Ästhetische Chirurgie mit langjähriger Erfahrung auf diesem Gebiet durchgeführt.

  • Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik)

    Nach einer massiven Gewichtsreduktion oder einer Schwangerschaft kann überschüssige, schlaffe Haut und Fettgewebe am Bauch zurückbleiben. Der Haut- und Fettüberschuss stört die Patienten beim Sport und bei der Kleiderwahl und beeinträchtigt das Körperempfinden.

    Bei einer Bauchdeckenstraffung entfernen wir nicht nur die überschüssige Haut, sondern formen auch das darunterliegende Gewebe. Dabei führen wir den Schnitt um den Unterbauch herum und passen ihn individuell an den Körperbau an. Die erforderlichen Schnitte liegen gut versteckt unter dem Slip oder Badeanzug. Gelegentlich ist neben der äusseren auch eine innere Straffung der Bauchmuskulatur erforderlich.

    Aufenthalt: 3-5 Tage
    Operationsdauer: mehrere Stunden
    Narkose: Vollnarkose
    Nachbehandlung: Kompressions-/Stützhosen, keine starke körperliche Belastung für 2-3 Wochen

  • Brustvergrösserung (Mamma-Augmentation)

    Die Brustvergrösserung, die in aller Regel aus rein ästhetischer Indikation erfolgt, führen wir überwiegend mit der Einlage von Silikonimplantaten durch. Dabei verwenden wir ausschliesslich geprüfte Implantate der marktführenden Hersteller. Ob wir bei der Operation runde oder anatomisch geformte (tropfenförmige) Implantate verwenden und ob wir diese vor oder hinter den Brustmuskel platzieren, hängt von verschiedenen Faktoren ab, die wir durch eine ausführliche Untersuchung und Beratung im Vorfeld individuell abgeklären. Dasselbe gilt für die Frage, ob zusätzlich eine Straffung der Brust durchgeführt werden muss.

    Aufenthalt: ambulant oder 1 Nacht
    Operationsdauer: 1 Stunde
    Narkose: Wir empfehlen eine Vollnarkose.
    Nachbehandlung:Stütz-BH durchgehend für 6 Wochen, 4–6 Wochen kein Sport und keine starke Belastung der Schulter- und Brustpartie
    Arbeitsunfähigkeit: ca. 1–2 Wochen

    Alternativ kann eine Brustvergrösserung auch durch Liposculpturing erfolgen. Hierbei entnehmen wir der Patientin eigenes Fettgewebe, z. B. vom Bauch und bringen das aufbereitete Fett im selben Eingriff in die Brust ein. Da wir pro Sitzung nur eine gewisse Menge Fett injizieren können und ein Teil vom Körper auch wieder abgebaut wird, sind mitunter Folgeeingriffe notwendig. Die Resultate sind sehr natürlich und dauerhaft. Durch dieses Verfahren kann jedoch maximal eine Brustvergrösserung um eine Körbchengrösse erzielt werden. Eine Veränderung der Brustform ist nicht möglich.

    Aufenthalt: ambulant oder 1 Nacht
    Operationsdauer: ca. 2 Stunden
    Narkose: Vollnarkose
    Nachbehandlung:Stütz-BH durchgehend für 6 Wochen, evtl. Kompressionskleidung im Bereich der Fettentnahmestelle, 6 Wochen kein Sport und keine starke Belastung der Schulter- und Brustpartie
    Arbeitsunfähigkeit: ca. 1–2 Wochen

  • Facelift

    Nicht selten kommt es vor, dass das äussere Erscheinungsbild und das eigene Gefühl nicht mehr in Einklang stehen. Durch die Alterung des Gesichts kommt es zu einem Verlust der Hautelastizität und einem zunehmenden Absinken der Wangen und der Halspartie. Durch die ästhetisch-plastische Behandlung in unserer Klinik lässt sich das Absinken des Gewebes korrigieren. Zusätzlich kommt eine Straffung der erschlafften Haut infrage, was die Spuren der Alterungsvorgänge mildert und ein jugendlicheres Aussehen zur Folge hat. Eine sorgfältige individuelle Planung und eine angepasste Therapie ermöglichen es, dass sich die Mimik, der Gesichtsausdruck und das Lächeln dabei nicht verändern. Die Persönlichkeit und der Charakter sollen erhalten bleiben. Ein vollkommen faltenfreies Gesicht ist und kann jedoch nicht das Ziel sein.

    Damit das Ergebnis natürlich aussieht und lange anhält, ist die Anwendung spezieller Operationstechniken notwendig. Eine reine Straffung der Haut oder ein einfaches Unterpolstern der Fältchen führt zu einem unnatürlichen, operierten Aussehen. Eine mehrschichtige Verschiebung des abgerutschten Gewebes und die Entfernung des Hautüberschusses ermöglicht im Rahmen des Facelifts (Gesicht-Hals-Lift, Gesichtsstraffung) aber eine natürliche Verjüngung des Gesichts ohne direkt sichtbare Operationszeichen.

    Je nach den individuellen «Problemzonen» kann die Kombination mit einem Stirnlift, einem Stirn-Brauen-Lift, einer Fettunterspritzung (Lipofilling) oder einer Augenlidstraffung zum Erreichen einer jüngeren Gesamterscheinung erforderlich sein.

    Diese Massnahmen halten den Alterungsprozess selbstverständlich nicht auf. Bei regelkonformer Planung und Operation ist aber ein Verjüngungseffekt von 8 bis 12 Jahren erreichbar. Grundsätzlich kann bei fortschreitender Hautalterung erneut eine Straffungsoperation durchgeführt werden.

    Narkose: örtliche Betäubung mit Dämmerschlaf oder Vollnarkose
    Operationsdauer: 3 Stunden
    Spitalaufenthalt: ambulant oder stationär 1 Nacht
    Arbeitsunfähigkeit: ca. 2 Wochen
    Gesellschaftsfähigkeit: nach ca. 2-3 Wochen
    Nachbehandlung: Kühlung, Vermeiden von Anstrengung postoperativ, Entfernung der Pflaster und des Nahtmaterials nach ca. 5–7 Tagen, bei Nähten an der Schläfe werden die Fäden nach ca. 10 Tagen entfernt.

  • Mittelgesichtslift (Minilift)

    Bereits in jungen Jahren kann es selbst ohne wesentliche Faltenbildung zu einem Absinken des Unterhautgewebes im Mittelgesicht und in der Wangenmuskulatur kommen. So erscheint das Gesicht müde und traurig. Beim sogenannten Minilift werden die Wangenpartie und die «Tränensäcke» behandelt. Abgerutschte Gesichtspartien werden wieder an die ursprüngliche Position gebracht. Das Gesicht wirkt dadurch jugendlicher und frischer. Der Eingriff lässt sich sehr gut mit einer Augenlidplastik kombinieren, da das Mittelgesichtslift durch einen Schnitt unterhalb der Wimpern des Unterlides erfolgt, genau wie bei der Unterlidplastik. Im Gegensatz zur alleinigen Unterlidoperation wird der Schnitt etwas weiter nach aussen, über die Augenhöhle hinaus geführt. Falls eine stärkere Straffung notwendig ist, können noch Schnitte im Bereich des Schläfenhaares notwendig sein. Durch die Aufhängung in diesem Bereich kann auch ein stärkerer Hautüberschuss entfernt werden.

    Narkose: örtliche Betäubung mit Dämmerschlaf oder Vollnarkose
    Operationsdauer: 2 Stunden
    Spitalaufenthalt: ambulant oder stationär 1 Nacht
    Arbeitsunfähigkeit: ca. 2 Wochen
    Gesellschaftsfähigkeit: nach ca. 2-3 Wochen
    Nachbehandlung: Kühlung, Vermeiden von Anstrengung postoperativ, Entfernung der Pflaster und des Nahtmaterials nach ca. 5–7 Tagen, bei Nähten an der Schläfe werden die Fäden nach ca. 10 Tagen entfernt.

  • Stirnlift

    Falten im Bereich der Stirn treten nicht selten bereits in relativ jungem Alter auf. In vielen Fällen können sie mittels einer Injektionstherapie behandelt werden. Hartnäckigere Faltenbildung erfordert einen operativen Eingriff. Eingegrabene Falten an der Nasenwurzel – die sogenannten Zornesfalten – und im Bereich der Stirn sowie herunterhängende Augenbrauen lassen auch einen jungen und vitalen Menschen oft unsympathisch, erschöpft und alt aussehen. Durch ein Stirnlift lassen sich diese Problemzonen gezielt behandeln. Grundsätzlich führen wir das Stirnlift mittels Schnittführung im Bereich der behaarten Kopfhaut oder auch unter Verwendung eines Endoskops mit kleineren Schnitten durch. Die genaue Schnittführung ist von den individuellen Gegebenheiten des Gesichts abhängig und kann stark variieren.

    Bei allen Techniken führen wir eine schonende Mobilisierung der Stirnweichteile bis zur Nasenwurzel durch. So können wir die Falten entfernen oder stark reduzieren. Die Augenbrauen heben wir symmetrisch an und fixieren sie in korrekter Position. Danach entfernen wir den Hautüberschuss. Damit die Weichteile der Stirn nicht erneut absinken, befestigen wir sie des Knochens oder an der Hülle der Schläfenmuskulatur.

    Narkose: in der Regel Vollnarkose
    Operationsdauer: ca. 2 Stunden
    Spitalaufenthalt: 1–2 Nächte
    Arbeitsunfähigkeit: 1 Woche
    Gesellschaftsfähigkeit: nach 3–4 Wochen
    Nachbehandlung: Kühlung, Vermeiden von Anstrengung postoperativ, Entfernung des Nahtmaterials nach ca. 12–14 Tagen

  • Halslift

    Eine Hauterschlaffung im Bereich des Halses lässt sich durch eine Straffungsoperation behandeln. Für das bestmögliche Ergebnis ist eine individuelle Planung des Eingriffs erforderlich.

    Häufig wird die Operation in Verbindung mit der Straffung der Gesichtshaut (Facelift, Gesichtsstraffung) durchgeführt. Schnittführungen, die ein gutes und unauffälliges Ergebnis bieten, sind jene im Bereich des Unterkieferwinkels oder senkrecht und zickzackförmig in der Mitte des Halses.
    Narkose: örtliche Betäubung mit Dämmerschlaf oder Vollnarkose
    Operationsdauer: ca. 45 Minuten
    Spitalaufenthalt: ambulant bis 1 Nacht
    Arbeitsunfähigkeit: ca. 1 Woche
    Gesellschaftsfähigkeit: nach ca. 1 Woche
    Nachbehandlung: Entfernung der Fäden nach ca. 5–7 Tagen

  • Augenlidstraffung (Blepharoplastik)

    Die Augenlidstraffung ist die am häufigsten durchgeführte ästhetische Operation. Ein Erschlaffen der Weichteile und der bindegewebigen Hüllen um die Augenregion führt zur typischen Ausprägung von «Tränensäcken». Eine Erschlaffung der Lidhaut sorgt für einen ständig müden und kraftlosen Gesichtsausdruck. Ist die Erschlaffung bereits weit fortgeschritten, können sogar Einschränkungen des Blickfelds resultieren. In diesen Fällen kann die Krankenkasse nach sorgfältiger Prüfung eine Kostengutsprache erteilen.

    Die Operation führen wir am Oberlid durch einen Schnitt auf dem Liddeckel durch. Bei geöffneten Augen bleibt die Narbe in der Lidfalte verborgen. Am Unterlid legen wir den Hautschnitt unterhalb der Wimpern an. Die alleinige Entfernung von überschüssiger Haut führt selten zu einem langanhaltenden und schönen Ergebnis. Eine Mitbehandlung des umliegenden Unterhautgewebes, der Augenmuskeln und der Bindegewebshüllen sichert den Behandlungserfolg ab. Eine Blepharoplastik ist gut mit einem Mittelgesichtslift (Minilift) kombinierbar.

    Narkose: normalerweise örtliche Betäubung, die Operation kann aber auch in Vollnarkose durchgeführt werden
    Operationsdauer: 1 Stunde
    Spitalaufenthalt: in der Regel ambulant
    Arbeitsunfähigkeit: 3–7 Tage
    Gesellschaftsfähigkeit: nach 7–10 Tagen
    Nachbehandlung: kühlen, körperliche Schonung, Entfernung des Nahtmaterials nach 5–7 Tagen

  • Augenbrauenlift

    Abgesunkene Augenbrauen lassen jedes Gesicht müde und erschöpft aussehen. Sie sind ein Zeichen für das Altern des Gesichts. Mit vergleichsweise geringem Aufwand lässt sich durch die Operation ein strahlenderes und frischeres Aussehen erreichen. Eine gängige Operationstechnik besteht darin, den Hautüberschuss oberhalb der Augenbrauen zu entfernen, wodurch die Brauen ihre ursprüngliche Position oberhalb des Brauenwulstes wieder einnehmen. Trotz Schnitten im Gesicht sind die Narben normalerweise kaum sichtbar. Eine andere gängige Methode ist das endoskopische Augenbrauenlift. Hierbei werden die Brauen mittels zweier Fixierungsnähte am Schädel im Stirnbereich von unter der Haut her befestigt. Die Schnitte erfolgen dabei in der behaarten Kopfhaut.

    Narkose: örtliche Betäubung oder auch Vollnarkose
    Operationsdauer: 45–90 Minuten (je nach Technik)
    Spitalaufenthalt: ambulant oder 1 Nacht
    Arbeitsunfähigkeit: 2–5 Tage
    Gesellschaftsfähigkeit: nach ca. 1–2 Wochen
    Nachbehandlung: kühlen, körperliche Schonung, Entfernung des Nahtmaterials nach 5–7 Tagen

  • Ohranlegeplastik/Ohrkorrekturen

    Nicht bei allen Menschen ist die Ohrkontur vollständig ausgebildet. Das Fehlen auch nur kleiner Falten im Ohr führt zu erheblichen Verformungen des Ohrs. Insbesondere bei Kindern bringt dies sehr oft Probleme wie Hänseleien mit sich. Die Kosten für eine Ohrkorrektur im Kindesalter werden bei entsprechender Ausprägung der Verformungen in der Regel von der Krankenkasse übernommen. Holen Sie vorgängig in jedem Fall eine Kostengutsprache ein. Abhängig von der speziellen Ausprägung der Veränderungen am Knorpel des Ohres kommen ganz unterschiedliche Verfahren zur Anwendung. Eine individuelle Beratung ist unerlässlich.

    Narkose: örtliche Betäubung oder Vollnarkose (bei Kindern nur Vollnarkose)
    Operationsdauer: 1–2 Stunden
    Spitalaufenthalt: ambulant oder 1 Nacht
    Arbeitsunfähigkeit: ca. 1 Woche
    Gesellschaftsfähigkeit: nach ca. 6 Wochen (Tragen eines Stirnbands)
    Nachbehandlung: Wundkontrollen, Fadenentfernung nach 5–7 Tagen, Tragen eines Stirnbands für mindestens 3 Wochen ständig und 3 weitere Wochen nur nachts.

  • Liposuktion (Fettabsaugen)

    Bestimmte genetisch vorbestimmte Fettdepots lassen sich auch durch Sport und Diäten nicht reduzieren. Hierzu gehören hartnäckige Fettansammlungen im Bereich der Oberschenkel (Reiterhosen), der Hüften, der Taille, des Gesässes, des Unterbauchs oder am Kinn. Durch eine Liposuktion werden, anders als bei Diäten, Fettzellen aus dem Körper entfernt. Das Ergebnis dieser körperformenden Operation ist bei konstantem Gewicht in der Regel dauerhaft. Für eine Gewichtsreduktion ist die Behandlung ungeeignet. Entscheidend für das Ergebnis der Operation ist die Hautelastizität. Zur Unterstützung der Hautschrumpfung muss für mehrere Wochen ständig (auch nachts) Kompressionswäsche getragen werden. Bei Verlust der Hautelastizität, zum Beispiel durch massive Gewichtsabnahme mit Hautüberschuss, ist eine Liposuktion zur Körperformung nicht geeignet. In diesem Fall ist stattdessen eine körperkonturierende Operation angebracht.

    Narkose: Vollnarkose oder örtliche Betäubung mit Dämmerschlaf
    Operationsdauer: 1–3 Stunden
    Spitalaufenthalt: je nach Ausmass der Absaugung ambulant oder 1–2 Nächte
    Arbeitsunfähigkeit: 3–5 Tage
    Gesellschaftsfähigkeit: nach 3–5 Tagen
    Nachbehandlung: Tragen von Kompressionswäsche für 6 Wochen, ggf. Fadenentfernung nach 7–10 Tagen

  • Injektionstherapie (Filler, Botox)

    Kleinere und grössere Fältchen lassen sich auch ohne Operation gut behandeln. Je nach Ausmass und Lokalisation der Fältchen kommen Botulinumtoxin oder ein Filler in Frage. Botulinumtoxin lähmt die Muskeln im behandelten Areal und führt so zu einer Entspannung der mimischen Muskulatur und einer Abmilderung der Faltenbildung. Insbesondere an der Nasenwurzel (Zornesfalte) und an der Seite der Augen (Krähenfüsse) sind die Ergebnisse in der Regel sehr schön. Durch die gezielte Schwächung der Gesichtsmuskulatur erscheint das Gesicht wieder frisch und jugendlich. Eine Botox-Behandlung sollte nicht übertrieben werden, da sonst leicht ein starres, unnatürliches und maskenhaftes Gesicht resultiert. Die Behandlung ist nicht dauerhaft und muss nach mehreren Monaten wiederholt werden. Wir verwenden ausschliesslich das Originalpräparat.

    Bei starken Vertiefungen kommen auffüllende Substanzen (Filler) wie z. B. Hyaluronsäure zur Anwendung. Diese spritzen wir direkt in tiefe Falten und sorgen so für eine Aufpolsterung der faltigen Hautpartie. Filler kommen überall zur Anwendung, wo die Faltenbildung nicht nur durch Muskeln verursacht wird, sondern auch eine zusätzliche Volumenauffüllung wünschenswert ist. Eine Fillerbehandlung ist auch zur Aufpolsterung von flachen und schmalen Lippen gut geeignet. Aber auch eine Fillerbehandlung hält nicht ewig. Für eine bleibende Auffüllung lassen sich mit einem Lipofilling (Fettunterspritzung, Lipotransfer) sehr schöne und dauerhafte Ergebnisse erzielen.

    Narkose: keine
    Operationsdauer: wenige Minuten
    Spitalaufenthalt: ambulant
    Arbeitsunfähigkeit: keine
    Gesellschaftsfähigkeit: nach 1 Tag
    Nachbehandlung: kühlen, ggf. Gesichtsmassage

  • Lipofilling

    Mit einem Lipofilling lassen sich eingesunkene Gewebepartien mit körpereigenem Fett aufpolstern. Tiefe Falten oder auch schmale Lippen können so gut behandelt werden. Besonders zu beachten ist dabei, dass sich ein Teil der eingespritzten Fettzellen wieder abbaut. Deshalb ist es für ein langanhaltend schönes Ergebnis wichtig, den behandelten Bereich leicht zu überfüllen; es wird eine sogenannte Überkorrektur vorgenommen. Das Zuviel an Volumen geht innert 1–3 Wochen zurück. Für das gewünschte Ergebnis kann eine mehrmalige Behandlung nötig sein.

    Narkose: örtliche Betäubung
    Operationsdauer: 30–45 Minuten
    Spitalaufenthalt: ambulant
    Arbeitsunfähigkeit: keine
    Gesellschaftsfähigkeit: nach 2–3 Tagen
    Nachbehandlung: evtl. Kompressionskleidung an der Fettentnahmestelle

  • Medical Needling

    Kleine Fältchen behandeln wir mit der relativ neuen Technik des Medical Needling. Dabei erzeugen wir mit kleinen Nadelstichen im betroffenen Hautareal Mikrowunden in der Haut, was zu einer Anregung der Kollagenproduktion in der behandelten Hautzone führt. Die neu gebildeten Kollagene verbessern die Hautqualität und lassen Fältchen flacher werden oder verschwinden. Um die Mikrostiche in die Lederhaut kontrolliert und gezielt anbringen zu können, verwenden wir spezielle nadelbesetzte Roller. Die Nadeln sind je nach Anwendungsfeld 1 oder 3 mm lang. Vor der Nadelbehandlung ist eine Behandlung mit vitaminhaltiger Creme nötig. In der Regel führen wir die Behandlung unter örtlicher Betäubung oder sogar nur nach Vorbehandlung mit Betäubungscreme durch.

    Narkose: örtliche Betäubung oder Betäubungscreme, bei tieferen Falten evtl. Narkose
    Operationsdauer: 30–45 Minuten
    Spitalaufenthalt: ambulant
    Arbeitsunfähigkeit: keine
    Gesellschaftsfähigkeit: nach 2–3 Tagen
    Nachbehandlung: Vitamin-A-Salbe für 6 Wochen