Leber

Leberzysten - gutartige Lebertumore

Leberzysten sind unterschiedlich grosse mit Flüssigkeit gefüllte Blasen in der Leber oder auf der Leber aufsitzend. Sie werden als gutartig bezeichnet, da sie sich nicht in andere Organe ausbreiten. Diese einfachen Zysten sind häufig harmlos und bereiten keine Beschwerden. Sollten doch Beschwerden auftreten, hilft eine einfache Operation.

Woher kommen Leberzysten?

Leberzysten treten häufiger bei Frauen auf, sind meistens angeboren oder können nach Unfällen mit Blutungen in der Leber übrig bleiben. Zur Diagnose ist ein Ultraschall des Bauches häufig ausreichend. Bei nicht eindeutigen Fällen wird ein Magnetresonanztomografie der Leber durchgeführt. Mit einer MRT werden ohne Röntgenstrahlen medizinische Bilder der Bauchorgane angefertig. Es ist wichtig einfache Leberzysten von einem Befall der Leber durch den Bandwürmer zu unterscheiden. Auch diese bilden Blasen in der Leber. Es handelt sich aber um ein anderes Krankheitsbild, dass durch eine Infektion mit den Bandwürmern (Parasiten) entsteht. Diese Erkrankung heisst Echinokokkose.

Müssen Leberzysten entfernt werden?

Leberzysten machen in der Regel keine Probleme. Sie können aber an Grösse zunehmen und dann Schmerzen bereiten. Mit einer Operation kann das Dach der Zyste entfernt werden und die Flüssigkeit wird abgesaugt. Der Eingriff wird in der Regel mit kleine Schnitten über eine Bauchspiegelung (Laparoskopie) durchgeführt. Die Patienten verlassen häufig bereits nach 2 Tagen das Spital und sind nach 2 Wochen beschwerdefrei.

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