Arthrose
oberes Sprunggelenk

Arthrose des oberen Sprunggelenks

Die Arthrose des oberen Sprunggelenks ist meist eine späte Reaktion auf Unfälle und andere traumatische Einwirkungen, die sich im Lauf der Jahre und Jahrzehnte ereignet haben. Die schmerzhafte Arthrose lässt sich heute sowohl konservativ als auch operativ sehr wirkungsvoll behandeln.

Arthrose des oberen Sprunggelenks

Die Arthrose des oberen Sprunggelenks lässt sich sowohl konservativ als auch operativ sehr wirkungsvoll behandeln.


Ursachen

Die Arthrose beschreibt einerseits den abnutzungsbedingten Verschleiss von Gelenken. Andererseits kann sich eine Arthrose auch als Folge von Unfällen oder traumatischen Belastungen entwickeln. Eine Arthrose des oberen Sprunggelenks meist als Spätfolge von Knochenbrüchen oder wiederholtem Umknicken auf. Andere Krankheiten wie Rheuma oder Stoffwechselstörungen können ebenfalls eine Arthrose auslösen.

Die Arthrose entwickelt sich meist schleichend über Jahre oder Jahrzehnte, nach schweren Unfällen manchmal aber auch in wenigen Monaten. Sie macht sich anfangs nur bei Belastung, später auch im Ruhezustand durch Schmerzen bemerkbar.


Behandlung

Für die Diagnose genügt bei der Arthrose des oberen Sprunggelenks in der Regel ein Röntgenbild des Sprunggelenks im Stehen. Die konservative Behandlung ist die erste Massnahme und meist sehr wirkungsvoll.

Sie reicht von Physiotherapie zur Verbesserung von Kraft und Koordination über stabilisierende Schuhe und Einlagen bis hin zu entzündungshemmenden und schmerzstillenden Medikamenten. Für die kurzfristige Hemmung der Entzündung über einen Zeitraum von einigen Monaten kann auch Kortison in das betroffene Gelenk injiziert werden.


Operation

Wurden die konservativen Möglichkeiten ausgeschöpft, kann eine Operation bei einer Arthrose des oberen Sprunggelenks den gewünschten Erfolg bringen. Dabei sind Faktoren wie Alter, Gesundheitszustand, Gewicht, Knochensubstanz und die Stabilität des Gelenks entscheidend. Relevant sind auch die körperlichen Anforderungen bei Freizeit- und Arbeitsaktivitäten.

Oft gilt es, gemeinsam mit der Patientin oder dem Patienten zu bestimmen, ob ein gelenkerhaltender Eingriff, eine Sprunggelenkprothese oder die Versteifung des Gelenks (Arthrodese) die beste Option ist.