Geschäftsbericht 2025
Kennzahlen
Starkes Ergebnis dank stringenter Steuerung
Das KSW schliesst das Geschäftsjahr 2025 mit einem positiven Ergebnis ab und kehrt damit in die Gewinnzone zurück. Das erfreuliche Jahresergebnis wurde durch die stringente operative Steuerung erreicht. Mit einer neuen Unternehmensstrategie setzt das KSW klare Prioritäten bei Leistungen und Investitionen.

Dr. iur. Franz Studer, Präsident des Spitalrats, und Guido Speck, CEO
Sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich hat das KSW im Jahr 2025 mehr Patientinnen und Patienten behandelt als im Vorjahr. Der Anstieg der Fallzahlen liegt einerseits im mehrjährigen Trend des Bevölkerungswachstums und ist andererseits auf die Zunahme der Zuweisungen durch Ärztinnen und Ärzte in der Region zurückzuführen. Das KSW hat im Berichtsjahr Prozesse optimiert und Ressourcen effizient zugewiesen, was zu höheren Kapazitäten bei geringeren Kosten und gleichbleibend guter Qualität führte. Entsprechend hat das Spital die gestiegene Nachfrage sehr gut bedient, was auch die konstant guten Resultate der Patientenzufriedenheitsbefragungen bestätigen.
«Das positive Ergebnis zeigt, dass das KSW in der Lage ist, sein Leistungsvolumen mit geringeren Kosten bei anhaltend guter Qualität weiter zu steigern.»
Franz Studer, Spitalratspräsident
Auf die Nachfrage im Einzugsgebiet abgestimmt
Mit seiner neuen Unternehmensstrategie hat das KSW im Jahr 2025 seine Ausrichtung als Zentrumsspital erstmals definiert und – neben der Grundversorgung – drei medizinische Schwerpunkte gesetzt: Geburtshilfe, Tumorbehandlung und Altersmedizin. Sie basieren auf den Stärken des KSW und der Nachfrage im Einzugsgebiet. Das Fokusthema Geburtshilfe ergibt sich aus dem Anstieg der Nachfrage durch Zuwanderung in die Region. Im Bereich Tumorbehandlung ist das KSW spezialisiert auf Viszeral- und gastrointestinale Onkologie, Uro-Onkologie sowie Brustchirurgie und gynäkologische Tumorchirurgie. Die erwartete Zunahme an Leistungen ergibt sich aus dem Anstieg der Anzahl Erkrankungen, der unter anderem auf die allgemein höhere Lebenserwartung zurückzuführen ist. Aus der demographischen Entwicklung ergibt sich auch die steigende Nachfrage nach Altersmedizin. Die strategische Konzentration ermöglicht es dem KSW, gezielt Leistungsangebote auszubauen und Investitionen einzusetzen, Kompetenzen zu bündeln und die medizinische Exzellenz nachhaltig weiterzuentwickeln – mit dem Anspruch, in allen drei Bereichen bei Qualität und Innovation führend zu sein.
«Unsere Ressourcen sind begrenzt. Wir legen den Fokus auf jene Gebiete, in denen der Bedarf steigt, in denen wir als Zentrumsspital besonders gefragt sind und in denen wir uns mit bester Qualität zu optimalen Kosten differenzieren können.»
Guido Speck, CEO
Verantwortung gegenüber Bevölkerung und Trägerschaft
Das KSW übernimmt Verantwortung gegenüber der Bevölkerung in der Region Winterthur, seinen Mitarbeitenden und dem Eigentümer. Das Finanzergebnis für das Jahr 2025 zeigt, dass hohe medizinische Qualität und wirtschaftliche Stabilität keinen Widerspruch darstellen. Durch vorausschauende Planung und strategische Steuerung ist dem KSW der Turnaround gelungen, und es hat seine finanzielle Lage nachhaltig stabilisiert. Das positive Ergebnis schafft finanziellen Handlungsspielraum, stärkt die Eigenkapitalbasis und ermöglicht gezielte Investitionen in Qualität, Innovation und Infrastruktur. 2026 wird für das KSW ein Konsolidierungsjahr. Die erreichten Fortschritte werden gefestigt und die strategische Ausrichtung weiter geschärft. So stellt das KSW auch in Zukunft zuverlässig und in gewohnt hoher Qualität die Versorgung seiner Patientinnen und Patienten sicher.

Finanzen
Profitabilität gesteigert – Rückkehr in die Gewinnzone
Das KSW setzt seine Ressourcen wirkungsvoll ein. Es behandelte im Berichtsjahr mehr Patientinnen und Patienten und steigerte – dank effektivem Management von Kosten und Kapazitäten – sein Ergebnis deutlich. Der Unternehmensgewinn beläuft sich auf CHF 55,1 Mio. Darin enthalten sind Tarif-Nachverrechnungen aus den Jahren 2020 bis 2024 in der Höhe von CHF 37,9 Mio. Auch ohne die Tarif-Nachverrechnungen weist das KSW einen Gewinn von CHF 17,2 Mio. aus.
Das KSW verzeichnete 2025 zum dritten Mal in Folge ein Wachstum bei den Patientenzahlen. Es behandelte insgesamt 31’982 Patientinnen und Patienten stationär. Das sind 3,4% mehr als im Vorjahr (30’933). Die Entwicklung ist vorwiegend auf das Bevölkerungswachstum in der Region zurückzuführen. Zudem verzeichnete das KSW ein erfreuliches Wachstum bei den Überweisungen durch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte. Dank optimierter Steuerung der Kapazitäten und der Verbesserung von Prozessen bediente das KSW die gestiegene Nachfrage nahezu ohne Stellenausbau. Insgesamt hat sich das Verhältnis der erbrachten Leistungen zu den eingesetzten Ressourcen im zweiten Jahr in Folge deutlich verbessert.
Mehr zusatzversicherte Patientinnen und Patienten
Die Zahl der zusatzversicherten Patientinnen und Patienten, die sich am KSW behandeln liessen, stieg von 6280 Personen im Vorjahr auf 6961 Personen im Berichtsjahr. Anders als 2024 fiel die Zunahme im Verhältnis zum Wachstum bei den grundversicherten Patientinnen und Patienten überproportional aus: Der Zusatzversichertenanteil stieg von 20,3% auf 21,8%. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer sank im Vergleich zum Vorjahr um 0,1 Tage auf 4,6 Tage. Seit 2012 – als die durchschnittliche Aufenthaltsdauer erstmals nach SwissDRG-Methode ausgewiesen wurde – entspricht das einer Reduktion um 1,3 Tage.
Wachstum auch im ambulanten Bereich
Das KSW führte im Berichtsjahr total 362’911 ambulante Konsultationen durch, was einer Zunahme um 5,7% gegenüber 2024 entspricht. Das Wachstum bei den ambulanten Konsultationen liegt damit leicht unter dem langjährigen Durchschnitt. Die Anzahl Taxpunkte für ambulante Behandlungen hat sich um 6,1% auf 160,4 Mio. (2024: 151,2 Mio.) erhöht.
Gesteigerte Erträge plus Nachverrechnung für Vorjahre
Der Betriebsertrag stieg gegenüber 2024 um CHF 94,4 Mio. auf CHF 745,9 Mio. (+14,5%). Dazu trug der stationäre Ertrag mit CHF 447,0 Mio. bei. Gründe für die Ertragssteigerung im stationären Bereich sind der Anstieg bei den Fallzahlen, dem Zusatzversichertenanteil und dem Case Mix Index (CMI). Der CMI – er bezeichnet den durchschnittlichen Schweregrad der Behandlungen – stieg im Berichtsjahr auf 1,050 (Vorjahr 1,035). Im ambulanten Bereich gelang dem KSW eine Ertragssteigerung um 8,2% von CHF 231,2 Mio. auf CHF 250,2 Mio.
Im Betriebsertrag enthalten ist ausserdem eine Nachverrechnung über CHF 37,9 Mio. aufgrund der 2025 erzielten Tarifabschlüsse für die Jahre 2020 bis 2024. Ohne diese Tarif-Nachverrechnungen läge der Betriebsertrag 2025 bei CHF 707.9 Mio., was einer Zunahme um 9,0% gegenüber dem Vorjahr entspräche.
Ausgaben entwickelten sich unterproportional zum Ertrag
Der Personalaufwand stieg unterproportional zum Leistungswachstum um CHF 10,1 Mio. auf CHF 459,5 Mio. (Vorjahr CHF 449,3 Mio.). Das entspricht einer Zunahme um 2,3%. Die Anzahl der Vollzeitäquivalente (FTE) ist mit 3109 beinahe konstant geblieben (+0,8%). Im klinischen Bereich hat ein leichter Stellenausbau stattgefunden, während die Stellen in der Verwaltung reduziert wurden. Die Kosten für temporäre Arbeitskräfte wurden weiter reduziert (um CHF 2,2 Mio. gegenüber dem Vorjahr). Für das Jahr 2025 stellte das KSW insgesamt 0,7% der Lohnsumme für individuelle Lohnerhöhungen und individuelle Einmalzahlungen zur Verfügung. Dies belastete die Rechnung mit CHF 1,3 Mio. Ferien- und Überzeitsaldi des Personals wurden weiter abgebaut, was sich mit CHF 2,1 Mio. positiv auf das Ergebnis auswirkte.
Das KSW überwacht die Entwicklung der Personalkosten eng, gleichzeitig werden Projekte und Investitionen strikt und nach klaren Kriterien priorisiert. Der Betriebsaufwand (exklusive Personalaufwand) stieg um insgesamt 4,6% von CHF 186,0 Mio. auf CHF 194,5 Mio. Die Zunahme erfolgte vorwiegend beim medizinischen Bedarf und ist leicht unterproportional zur höheren Leistungsmenge.
Positives operatives Ergebnis
Die 2024 und 2025 eingeleiteten Massnahmen haben den gewünschten Erfolg gebracht. Insgesamt steigerte das KSW seinen Ertrag im Verhältnis zum Aufwand überproportional: Der Ertrag wuchs um 14,6% auf CHF 748,6 Mio (2024: CHF 653,1 Mio.), während der Aufwand um 2,8% zunahm (von CHF 674,7 Mio. auf CHF 693,5 Mio.). Es resultierten ein EBIT von CHF 54,9 Mio. und ein Unternehmensgewinn von CHF 55,1 Mio. Ohne Tarif-Nachverrechnung von CHF 37,9 Mio. weist das KSW einen Gewinn von CHF 17,2 Mio. aus.
EBITDA-Marge erneut deutlich verbessert
Die EBITDA-Marge beträgt im Berichtsjahr 12,0% (Vorjahr 2,1%). In der Berechnung der Marge enthalten ist die Tarif-Nachverrechnung aufgrund der rückwirkenden Tarifabschlüsse in der Höhe von CHF 37,9 Mio. Ohne Tarif-Nachverrechnung hat sich die EBITDA-Marge um 5,4 Prozentpunkte auf 7,3% verbessert. Dieser Wert zeigt: Das KSW befindet sich auf dem Weg zu einer EBITDA-Marge, die nicht nur die laufenden Investitionen deckt, sondern auch die Realisierung künftiger Grossprojekte ermöglicht.
Leistungen
Die bestmögliche Behandlung bieten
Das KSW nimmt seinen Versorgungsauftrag für die Menschen in der Region Winterthur zuverlässig wahr. 2025 wurden am KSW erneut mehr Patientinnen und Patienten behandelt als in den Vorjahren. Innerhalb seines umfassenden Angebots als Zentrumsspital setzt das KSW die strategischen Schwerpunkte Geburtshilfe, Tumorbehandlung und Altersmedizin.
2025 hat das KSW erneut mehr Patientinnen und Patienten versorgt als in den Vorjahren. Insgesamt behandelte es 31’982 Personen stationär (+3,4%). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer sank leicht auf 4,6 Tage (2024: 4,7 Tage). Seit 2012 – als die durchschnittliche Aufenthaltsdauer erstmals nach Swiss-DRG-Methode ausgewiesen wurde – entspricht das einer Reduktion um 1,3 Tage.
Komplexität hat zugenommen
Die am KSW durchgeführten Behandlungen waren 2025 im Durchschnitt komplexer als im Vorjahr. Dies zeigt der Case Mix Index (CMI), die Kennzahl für den durchschnittlichen Schweregrad der stationären Behandlungen. Der CMI stieg von 1,035 im Vorjahr auf 1,050 im Berichtsjahr an.
Erneut mehr ambulante Konsultationen
Immer mehr Eingriffe – insbesondere im chirurgischen Bereich – werden ambulant durchgeführt. Dies hilft dem KSW, seinen Versorgungsauftrag in einer Region mit wachsenden Einwohnerzahlen zu gewährleisten. Im Berichtsjahr führte das KSW 362’911 ambulante Konsultationen durch, was einer Zunahme um 5,7% gegenüber 2024 entspricht. Zu den ambulanten Konsultationen zählen neben Grundkonsultationen und operativen Eingriffen beispielsweise auch Ernährungsberatung oder Dialyse. Die Anzahl Taxpunkte für ambulante Behandlungen hat sich um 6,1% auf 160,4 Mio. erhöht.
Neue ambulante Tarifstruktur in den Systemen abgebildet
Die Umstellung auf das neue ambulante Tarifsystem forderte das KSW besonders in der zweiten Hälfte des Berichtsjahrs. Die Spitäler mussten umfangreiche Anpassungen an ihren IT-Systemen vornehmen, um per 1. Januar 2026 alle medizinischen Leistungen nach neuer Logik erfassen zu können. Auch die Schulung der Mitarbeitenden band einiges an Ressourcen. Die Einführung ist dem KSW gut gelungen. Allerdings wird das Spital – wie auch andere Institutionen – aufgrund der Systemumstellung Verzögerungen bei der Rechnungsstellung in Kauf nehmen müssen.
Attraktiv für Zusatzversicherte
Auch die Zahl der zusatzversicherten Patientinnen und Patienten, die sich am KSW behandeln liessen, stieg – von 6280 Personen im Vorjahr auf 6961 Personen im Berichtsjahr (+10,8%). Anders als 2024 fiel die Zunahme im Verhältnis zum Wachstum bei den grundversicherten Patientinnen und Patienten überproportional aus: Der Zusatzversichertenanteil stieg von 20,3% auf 21,8%. Bei den zusatzversicherten Personen handelt es sich um 4777 halbprivat versicherte (14,9%) und um 2184 privat versicherte Patientinnen und Patienten (6,8%).
Das KSW setzt Schwerpunkte
Als einziges Zentrumsspital im Grossraum Winterthur bietet das KSW ein grosses Leistungsspektrum; dieses reicht von der Grundversorgung bis zur hochspezialisierten Medizin in einzelnen Disziplinen. 2025 hat das KSW eine neue Strategie verabschiedet und als strategische Schwerpunkte die Bereiche Geburtshilfe, Tumorbehandlung und Altersmedizin festgelegt. Diese strategische Fokussierung gibt – basierend auf den Stärken des KSW und als Antwort auf demografische Veränderungen – den Rahmen für die kommenden Jahre vor.
Bei der Geburt in guten Händen
Das KSW vereint alle Fachdisziplinen, die es für eine sichere Geburt und für die Versorgung von Neugeborenen braucht. Die Geburtsklinik ist gut ausgelastet: 2025 kamen insgesamt 2117 Babys am KSW zur Welt (Vorjahr 2154). In über 120 Fällen entschieden sich die Familien für eine hebammengeleitete Geburt. Dieses geburtshilfliche Angebot gibt es am KSW seit 2023; offen steht es gesunden Frauen mit unauffälligem Schwangerschaftsverlauf. 2025 hat das KSW das Anerkennungsverfahren des Schweizerischen Hebammenverbandes für hebammengeleitete Geburten durchlaufen und die Maximalpunktzahl erreicht. Es gehört damit zu den insgesamt acht Gesundheitsinstitutionen in der Schweiz, die über dieses Zertifikat verfügen.

Onkologische Spitzenmedizin
Das KSW ist eine wichtige Anlaufstelle für Krebspatientinnen und -patienten aus dem Grossraum Winterthur. Im KSW-Tumorzentrum finden alle Fachdisziplinen zusammen, die an Diagnose und Therapie von Krebs beteiligt sind. Das KSW bietet Tumorchirurgie auf höchstem Niveau. Von der hohen Kompetenz des KSW in der Onkologie zeugen die diversen Zertifizierungen. Beispielsweise erhielt die Interventionelle Onkologie – bei der Tumoren minimalinvasiv mit winzigen Kathetern, Nadeln oder Sonden behandelt werden – die Auszeichnung als «IASIOS Centre of Excellence». Das KSW ist damit eine von nur vier Kliniken weltweit, die über dieses internationale Gütesiegel verfügen.

Im Alter kompetent betreut
Das KSW verfügt über viel Wissen und Erfahrung in der Versorgung älterer Menschen. Unter anderem ist es in der Region als fachkundiger Anbieter alterstraumatologischer Versorgung etabliert – das KSW gehört zu den sieben Spitälern in der Schweiz, die von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) als Alterstraumazentrum akkreditiert worden sind. Um auf die steigende Nachfrage zu reagieren, hat das KSW die Zahl der Betten in der Akutgeriatrie seit 2024 schrittweise erhöht.

Auch die Memory Clinic entwickelt sich positiv. Diese gemeinsame Sprechstunde von Geriatrie und Neurologie ist Anlaufstelle für Abklärungen zu Gedächtnisstörungen, etwa bei Verdacht auf eine Demenzerkrankung.
Notfallversorgung bleibt gefragt
Das KSW-Notfallzentrum verzeichnete im Berichtsjahr mit 68’866 Konsultationen einen Zuwachs von 1,1% gegenüber dem Vorjahr (2024: 68’102). 2025 resultierten aus den Notfallkonsultationen auch mehr stationäre Eintritte: Mit 17’163 Fällen lagen diese um 3,7% über dem Vorjahreswert (2024: 16’543). Die spitalinterne Notfallpraxis ergänzt und entlastet das Notfallzentrum: Patientinnen und Patienten mit weniger schwerwiegenden Erkrankungen oder Verletzungen werden dort abgeklärt und behandelt. 2025 übernahm die Notfallpraxis 20% mehr Konsultationen. Dies erleichterte es den Teams von Kinder- und Erwachsenennotfall, auf den Anstieg der komplexeren, stationär zu behandelnden Fälle zu reagieren.
Steigende Einsatzzahlen auch beim Rettungsdienst
Auch der Rettungsdienst Winterthur verzeichnete eine leichte Zunahme bei seinen Einsätzen.
- Insgesamt waren die Notfallsanitäterinnen und -sanitäter 12’630-mal im Einsatz. Dies entspricht einem Anstieg um 1,3% im Vergleich zum Vorjahr (2024: 12’470 Einsätze). Der Wert liegt aber immer noch unter den Werten der Jahre davor.
- In 1265 Fällen war der Einsatz eines Notarztes oder einer Notärztin erforderlich, um erweiterte medizinische Massnahmen durchzuführen (2024: 1313).
- Zudem hat der Rettungsdienst 884 Verlegungstransporte zwischen medizinischen Einrichtungen durchgeführt, was 7% aller Einsätze entspricht (2024: 849).

Gemeinsam mehr bewirken
Kooperationen im Gesundheitswesen tragen zu einer effizienten und kostengünstigen Versorgung bei steigender Qualität bei. Gleichzeitig kann das KSW durch Kooperationen seine Positionierung als Zentrumsspital stärken und sich weiterentwickeln. 2025 hat es eine Kooperationsstrategie verabschiedet. Diese definiert die Bedingungen, unter denen das KSW bestehende Kooperationen ausbaut oder neue eingeht.
Wirkungsvolle Zusammenarbeit ist dabei auch über Kantonsgrenzen hinweg möglich: Mit den Spitälern Schaffhausen kooperiert das KSW beispielsweise in der Bariatrie sowie in der Ausbildung von Oberärztinnen und Oberärzten. Das KSW und die Spital Thurgau AG arbeiten in der Thoraxchirurgie zusammen und versorgen seit 2024 gemeinsam Lungenkrebspatientinnen und -patienten. Diese Kooperation wurde 2025 als erstes standortübergreifendes Lungentumorzentrum von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert. Anerkennung findet auch Trio+, eine Kooperation von KSW, Medbase und SWICA: Das Gemeinschaftsprojekt für eine integrierte Gesundheitsversorgung gewann den Projektwettbewerb 2025 des Vereins Gesundheitsnetz 360°. In der Beschaffung spannt das KSW künftig mit dem USZ zusammen: Die beiden Spitäler haben 2025 den Start eines Einkaufsverbunds per 1. Januar 2027 angekündigt.
Positive Rückmeldungen fürs KSW
Regelmässige Befragungen von Patientinnen und Patienten helfen dem KSW, die Behandlungs- und Servicequalität zu optimieren. Das erhöht Patientensicherheit und Betreuungsqualität. Das KSW führt verschiedene Befragungen durch: Patient Reported Outcome Measures (PROM) und Patient Reported Experience Measures (PREM) nach stationären Aufenthalten sowie eine Befragung zur Weiterempfehlungsbereitschaft (Net Promoter Score, NPS) nach ambulanten Behandlungen. Den NPS erhebt das Spital ausserdem bei nachsorgenden Institutionen und bei zuweisenden Ärztinnen und Ärzten.
Umfassende Patientenbefragungen
Das KSW ist als Listenspital im Kanton Zürich zur Durchführung von PROM-Befragungen verpflichtet. Sie messen die Ergebnisqualität aus Patientensicht in Bezug auf die allgemeine Gesundheit oder die Wirkung einer spezifischen Behandlung. PREM-Befragungen fokussieren im Gegensatz dazu auf die Zufriedenheit der Patientinnen und Patienten mit ihrem Aufenthalt am KSW. Mit einem Patientenzufriedenheitsindex von 4,65 (Skala 1–5) im stationären Bereich konnte das KSW den Wert auf hohem Niveau halten.

Patientinnen und Patienten empfehlen das KSW weiter
Im Jahr 2024 etablierte das KSW zusätzliche Erhebungen zur Patientenzufriedenheit in fast allen ambulanten Bereichen. Somit lagen für das Jahr 2025 erste Vergleichswerte vor. Nach ambulanten Behandlungen wird der Net Promoter Score erhoben. Er gibt an, ob Patientinnen und Patienten das KSW weiterempfehlen würden. Auf einer Skala von –100 bis +100 lag dieser Wert im vierten Quartal 2025 bei erfreulichen 76. Dies entspricht einer Verbesserung von 3 Punkten gegenüber dem Vorjahr (73).
Zuweisung und Nachsorge evaluiert
Seit 2023 eruiert das KSW mit einer NPS-Umfrage auch die Zufriedenheit von zuweisenden Ärztinnen und Ärzten, seit 2024 auch die von nachsorgenden Institutionen. Beides sind für das Spital wichtige Anspruchsgruppen, denn eine reibungslose Zusammenarbeit unterstützt das Patientenwohl. Aus den Rückmeldungen der zuweisenden Ärzteschaft ergibt sich ein NPS von 64,5 (im Vorjahr 61,9). Die Befragten geben die kurzen Wege, die hohe Kompetenz der KSW-Ärztinnen und -Ärzte sowie die generell gute Zusammenarbeit als positive Faktoren an. Negativ bewertet werden die teilweise langen Wartezeiten. Bei nachsorgenden Institutionen ist die Weiterempfehlungsbereitschaft mit einem NPS von 70 ebenfalls hoch. Hierzu tragen besonders die Bestrebungen für einen reibungslosen Übertritt der Patientinnen und Patienten, die gute Erreichbarkeit der Ansprechpersonen beim KSW und eine vollständige Dokumentation bei.
Nachgewiesene Qualität
Das KSW verfügt in vielen Bereichen über Qualitätslabels und Zertifizierungen. 2025 hat es in sechs Fachbereichen eine Rezertifizierung erlangt, konkret im Alterstraumazentrum, in der Bariatrie, der Radio-Onkologie, der plastischen Chirurgie, den sieben Organzentren des Tumorzentrums Winterthur sowie dem Hernienzentrum. Zusätzlich hat das KSW drei neue Zertifizierungen und eine Auszeichnung erhalten. Im Berichtsjahr hat das KSW ausserdem beim Ranking des «Newsweek World Best Hospital» in der Schweiz Platz 15 erreicht – die beste Rangierung seit 2019 – und sich damit im Vergleich zum Vorjahr um drei Ränge verbessert. Die Zertifikate und Auszeichnungen sind Nachweis für die hohe Behandlungsqualität am KSW. Gleichzeitig bestätigt die Anerkennung durch externe Expertinnen und Experten das medizinische Personal in seiner Arbeit.
Klinik für Anästhesie – April 2025
- Zertifikat A-CERT der Stiftung für Patientensicherheit in der Anästhesie (SPSA)
Hypertoniezentrum – Juni 2025
- Zertifiziert durch die Deutsche Hochdruckliga (DHL)
Interventionelle Onkologie – Oktober 2025
- Auszeichnung als Exzellenzzentrum für Interventionelle Onkologie durch die International Accreditation System for Interventional Oncology Services (IASIOS)
Hebammengeleitete Geburtshilfe (HGGH) – Oktober 2025
- Zertifiziert durch den Schweizerischen Hebammenverband (SHV)
Fortschritt durch Forschung
Am KSW wird mit Leidenschaft geforscht. Im Berichtsjahr reichten KSW-Fachkräfte 53 Forschungsprojekte ein – aus fachlichem Interesse und auf eigene Initiative. Das KSW bietet dazu gute Rahmenbedingungen: Seit mehreren Jahren fördert es eigene Studien in klinischen Bereichen mit finanziellen Beiträgen. Der Schwerpunkt liegt auf angewandter klinischer Forschung – also auf Studien, deren Erkenntnisse direkt in die Behandlung der Patientinnen und Patienten einfliessen. Sie untersuchen beispielsweise die Wirksamkeit neuer Behandlungsmethoden. Im Jahr 2025 nahmen am KSW insgesamt 528 Personen an solchen Studien teil – das sind erneut mehr als in den Vorjahren.

Umfangreiche Projekte an der Frauenklinik
Der Grossteil der Forschungsprojekte am KSW entfällt auf Onkologie und Hämatologie. Die meisten Teilnehmerinnen verzeichneten im Berichtsjahr allerdings zwei Studien an der Frauenklinik. Insgesamt 414 Patientinnen nahmen daran teil. Die erste Studie verglich den Einsatz einer Lasertherapie bei vulvärem Lichen sclerosus (einer Hauterkrankung im Genitalbereich) mit der Standardbehandlung mittels kortisonhaltiger Salbe. Die zweite untersuchte den frühzeitigen Einsatz des Eiweissstoffs Blutgerinnungsfaktor 13 zur Reduktion starker Blutungen nach der Entbindung. Für 2026 sind zwei weitere Studien geplant, deren Ergebnisse für zahlreiche Patientinnen von Interesse sein werden: Sie untersuchen den Einsatz von Magnetstimulation zur Aktivierung der Beckenbodenmuskulatur bei Harninkontinenz und Endometriose.
Wissenschaftliche Publikationen
Pflege und Aufenthalt
Pflegerische Kompetenz und digitale Hilfsmittel
Oberstes Ziel des KSW ist eine zuverlässige und hochstehende Versorgung seiner Patientinnen und Patienten. Zu diesem Zweck testet es einerseits digitale Hilfsmittel, investiert aber anderseits auch laufend in die Pflegeentwicklung.
Die Pflegeteams des KSW tragen entscheidend zur Versorgungsqualität bei. Deshalb investiert das Spital in ihre Fachkompetenz: Die Mitarbeitenden der Pflegeentwicklung unterstützen die kontinuierliche Weiterentwicklung der Pflegemitarbeitenden durch ihre Expertise auf Bachelor- und Masterstufe und dank ihrer umfangreichen praktischen Erfahrung. Verschiedene interne Veranstaltungen vermitteln jeweils den neusten Wissensstand. Die Inhalte sind vielfältig; sie umfassen wiederkehrende Themen wie beispielsweise den Umgang mit Gefässkathetern oder die Pflege von Personen mit Schluckstörungen. Aus der Erstellung des Konzepts «Aggressions- und Deeskalationsmanagement» resultierte für die Pflege ein umfangreiches Schulungsangebot zum Umgang mit verbaler und physischer Gewalt.
Digitale Hilfsmittel sind der Schlüssel für die Zukunft
Digitale Hilfsmittel erleichtern den Spitalalltag, etwa indem sie helfen, den Datenaustausch und die Zusammenarbeit mit Dritten effizient und sicherer zu gestalten. Viele Patientinnen und Patienten benötigen nach ihrem Aufenthalt am KSW weitere Unterstützung. Um ihnen einen reibungslosen Übertritt in eine nachsorgende Institution zu ermöglichen, testet das KSW eine elektronische Plattform zur sicheren und zeitsparenden Anmeldung an Rehabilitationsplätzen. Aktuelle Informationen über die verfügbaren Kapazitäten unterstützen beim Austrittsmanagement und vereinfachen die Koordination der freien Plätze. Das Pilotprojekt, das Teil der KSW-Digitalisierungsinitiative ist, läuft von Herbst 2025 bis Frühling 2026.
Fachwissen clever einsetzen
Die Arbeitsmarktsituation stellt die Schweizer Spitäler seit geraumer Zeit vor grosse Herausforderungen, ganz besonders in der Pflege. Umso erfreulicher ist, dass das KSW im Berichtsjahr erneut für viele Teams Pflegemitarbeitende rekrutieren konnte. Anspruchsvoll bleibt die Rekrutierung allerdings in Spezialgebieten wie beispielsweise Intensiv- und Notfallmedizin. Für einen sicheren und effizienten Spitalbetrieb ist es wichtig, die Zusammenarbeit von Mitarbeitenden mit unterschiedlichen Ausbildungen und Fähigkeiten optimal zu gestalten. Deshalb prüft das KSW im Rahmen eines Projekts sorgfältig, wie sich pflegerische und pflegenahe Tätigkeiten wie Begleitdienst, Gästeservice oder Reinigung im Tagesverlauf optimal aufeinander abstimmen lassen.
Human Resources
Ein starkes Team
Das KSW ist personell gut aufgestellt und verfügt über ein starkes Team. Gemeinsam ist es auch im Berichtsjahr gelungen, die bestmögliche Behandlung für die wachsende Zahl Patientinnen und Patienten sicherzustellen – bei gleichbleibend hoher Zufriedenheit der Mitarbeitenden.
Zum Ende des Berichtsjahres waren 4115 Personen am KSW angestellt. Das bedeutet einen Anstieg von 1,8% gegenüber dem Vorjahr (2024: 4042). Insgesamt blieb der Stellenbestand am Spital aber nahezu gleich: Die Zahl der Vollzeitäquivalente (FTE) stieg lediglich um 0,8% von 3086 auf 3109, was einem Zuwachs von 23 Vollzeitstellen entspricht. Ein leichter Personalausbau erfolgte insbesondere bei der Ärzteschaft (+2,3%) und im pflegetechnischen Bereich (+1,9%), während die Stellen in der Verwaltung reduziert wurden.
Mitarbeitende arbeiten gern am KSW
Zweimal jährlich ermittelt das KSW den Net Promoter Score. Er gibt an, mit welcher Wahrscheinlichkeit die Mitarbeitenden das KSW als Arbeitgeber weiterempfehlen würden. Stabile Werte bestätigen: Das KSW bietet Fachpersonen ein attraktives Arbeitsumfeld. Das zeigt sich auch bei der Nettofluktuation. Diese sank im Vergleich zum Vorjahr nochmals leicht und beträgt nun 10,8% (Vorjahr 11,0%).
*Im Berichtsjahr eingestellte Personen, die das KSW innerhalb von 12 Monaten wieder verlassen haben.
Die stabile Personalsituation wirkt sich auch positiv auf die Rekrutierung von Fachpersonen aus: Im Berichtsjahr gab es entsprechend weniger offene Stellen, und das KSW konnte diese mehrheitlich gut nachbesetzen.
In Fachkräfte investieren
Das KSW investiert weiterhin in seine Mitarbeitenden: Für 2026 stellt es insgesamt 1,2% der Lohnsumme für wiederkehrende Lohnmassnahmen zur Verfügung: 0,4% für eine generelle Lohnerhöhung und 0,8% für individuelle Lohnmassnahmen inklusive Erhöhung der Inkonvenienzentschädigungen. Als Wertschätzung für ihren Einsatz im Jahr 2025 erhielten zudem alle Mitarbeitenden eine Einmalzahlung in der Höhe von CHF 500 (bei Vollzeitpensum).
Immer mehr Personen arbeiten Teilzeit
Die Teilzeitbeschäftigung gewinnt am KSW weiter an Beliebtheit. Wie bereits in den Vorjahren ist der Anteil der Teilzeitstellen auch im Berichtsjahr gestiegen: 2382 der 4115 Mitarbeitenden am KSW arbeiten in Teilzeit. Das entspricht einem Anteil von 57,9% (2024: 56,3%). Auch bei den Führungskräften nimmt der Anteil der Teilzeitbeschäftigten zu. 85 Personen arbeiten im Teilzeitmodell – sie machen 28,7% der Führungskräfte aus (Vorjahr 27,3%).
Ausgewogene Altersstruktur
Die Altersverteilung der Mitarbeitenden am KSW zeigt sich im Jahr 2025 insgesamt ausgewogen, mit einer Verschiebung hin zu jüngeren und mittleren Altersgruppen. Den grössten Anteil bilden im Jahr 2025 die 40- bis 49-Jährigen mit 30,8% (im Vorjahr waren es 22,0%). Auffällig ist auch der hohe Anteil der Unter-30-Jährigen: Mit 25,1% stellen sie inzwischen mehr als einen Viertel der Belegschaft – und das, obwohl Auszubildende, Praktikantinnen und Praktikanten nicht eingerechnet sind. Der Anteil der 30- bis 39-Jährigen ist zwar um 8,6 Prozentpunkte gesunken, mit 22,2% bleiben sie aber eine zentrale Altersgruppe. Deutlich gesunken ist hingegen der Anteil der 50- bis 59-Jährigen mit 13,5% (2024: 18,6%). Mitarbeitende ab 60 Jahren machen 8,4% des KSW-Teams aus.
Aus- und Weiterbildung
Attraktives Aus- und Weiterbildungsangebot
Innovation und Fortschritt haben am KSW einen hohen Stellenwert. Als moderne Ausbildungsstätte gestaltet es die Zukunft von Medizin und Pflege aktiv mit – durch umfassende Ausbildung und praxisnahe Weiterbildung. In der Grundbildung bildet das KSW in zehn Berufen aus, auf den Tertiärstufen A und B in insgesamt zwölf. Damit gehört das Spital zu den führenden Bildungsbetrieben im Zürcher Gesundheitswesen.
Aus- und Weiterbildung
| Grundausbildung Sekundarstufe II | 2024 | 2025 |
|---|---|---|
| Pflege und Betreuung | 98 | 103 |
| Medizinisch-technische Berufe | 8 | 7 |
| Gastronomie | 11 | 10 |
| Verwaltung | 13 | 16 |
| Technik | 5 | 5 |
| Anzahl Auszubildende Sek II am KSW | 135 | 141 |
| Ausbildung Tertiärstufe A und B | 2024 | 2025 |
| Pflege und Betreuung | 149 | 160 |
| Medizinisch-technische Berufe | 64 | 58 |
| Therapeutische Berufe | 38 | 29 |
| Anzahl Studierende Tertiärstufen A und B am KSW | 251 | 247 |
| Ausbildung universitär | 2024 | 2025 |
| Unterassistenzärzte und -ärztinnen | 53 | 52 |
| Assistenzärzte und -ärztinnen | 311 | 326 |
| Anzahl Ärzte/Ärztinnen in Ausbildung | 364 | 378 |
| Nachdiplomstudiengänge (NDS) | 2024 | 2025 |
| Anzahl Pflegende im NDS am KSW | 28 | 26 |
| Total Personen in Aus- und Weiterbildung | 778 | 792 |
Landscape Mode
Investition in die Pflegeausbildung
Pflege und Betreuung stellen rund einen Drittel der Aus- und Weiterbildungsplätze am KSW. Im Jahr 2025 konnten diese gut besetzt werden: Auf der Grundstufe waren 103 Ausbildungsplätze belegt (Vorjahr: 98), auf der Tertiärstufe 160 (Vorjahr: 149). Die nationale Pflegeinitiative hat zum Ziel, den Pflegeberuf aufzuwerten und dadurch die Gesundheitsversorgung in der Schweiz zu stärken. Davon profitieren auch die Pflegestudierenden am KSW: Im Rahmen der ersten Etappe, der sogenannten Ausbildungsoffensive, erhielt das Spital im Berichtsjahr erstmals Förderbeiträge für die geleisteten Ausbildungswochen. Diese Beiträge investiert das KSW in die Ausbildungsqualität: Mit vier zusätzlichen Stellen stärkt es die Berufsbildung und ermöglicht insbesondere die Erweiterung des Bedside-Teaching, einer praxisnahen Lernform zur Begleitung von Studierenden am Patientenbett. Zusätzlich schafft das Spital eine Teilzeitstelle für die Entwicklung und Umsetzung innovativer Lernformen und unterstützt damit die Weiterbildung der Berufsbildenden.
Gemeinsam trainieren in der virtuellen Welt
Mit Hilfe von Virtual Reality üben Pflegestudierende am KSW seit 2024 realitätsnah für Standard- und Notfallsituationen. Die attraktive Lernmethode fördert die fachliche und persönliche Entwicklung der Auszubildenden und sorgt für mehr Routine. Sie eignet sich besonders gut, um Abläufe und Prozesse zu üben, da sie Fehler risikolos zulässt und sofortiges Feedback ermöglicht. Im Rahmen der ersten Etappe der Pflegeinitiative unterstützten der Bund und der Kanton Zürich 2025 das Virtual-Reality-Projekt des KSW finanziell. Mit den zusätzlichen Mitteln baute das KSW im Berichtsjahr neue Szenarien und erweiterte damit sein Angebot an virtuellem Training.
Infrastruktur
Räume und Ressourcen gezielt nutzen
Um Ressourcen wirksam zu nutzen, plant das KSW vorausschauend. Der 2025 erstellte Grobflächenrahmen sowie gezielte bauliche und betriebliche Massnahmen unterstützen einen effizienten Spitalbetrieb.
Das KSW bleibt gefordert, den vorhandenen Platz wirkungsvoll zu nutzen – nicht zuletzt, weil wegen der weiteren Bevölkerungszunahme in der Agglomeration Winterthur auch für die Zukunft mit einem Anstieg der Patientenzahlen zu rechnen ist. Fragen hinsichtlich des Platzbedarfs und der räumlichen Flächenentwicklung werden deshalb frühzeitig und ganzheitlich betrachtet, und angegangen. Eine wichtige Grundlage ist der 2025 erstellte Grobflächenrahmen: ein Flächenkonzept, das den Platzbedarf für jeden klinischen Bereich aufzeigt und definiert. Der Grobflächenrahmen ist Teil des betrieblichen Masterplans, der wiederum den langfristigen Bedarf für künftige Bauprojekte aufzeigt.
Betriebliche Optimierung und Innovation
Auch 2025 hat das KSW verschiedene Massnahmen zur Optimierung des Spitalbetriebs und zur Instandhaltung der Gebäude umgesetzt. So wird ein drittes Herzkatheterlabor gebaut, das im April 2026 in den Betrieb übergeht. Im Berichtsjahr hat das KSW die Klinik für Neurologie ausgebaut und im Haus Q verortet. Das derzeit grösste Bauprojekt des KSW ist das Haus T. Es wird künftig moderne Molekularpathologie, ein PET-CT und Radiopharmazie unter einem Dach vereinen und damit ein wichtiger Innovationstreiber des KSW sein.
Hohe Sicherheit und administrative Entlastung
Verschiedene Digitalisierungsschritte machen das KSW effizienter. Im Berichtsjahr schafft es die Basis für ein neues Patientenportal. Für mehr Sicherheit sorgt die nationale Zusammenarbeit im Rahmen des Healthcare Cyber Security Center (H-CSC).
Das Personal bei administrativen Aufgaben entlasten und Abläufe für die Patientinnen und Patienten vereinfachen: Diese beiden Ziele stehen im Zentrum der KSW-Digitalisierungsroadmap. Das 2024 verabschiedete Papier definiert, welche Massnahmen das KSW in den nächsten Jahren umsetzen wird.
Ein Portal für Patientinnen und Patienten
Mit einem Patientenportal wird das KSW die Art und Weise, wie es mit seinen Patientinnen und Patienten kommuniziert und interagiert, vereinfachen. Über einen sicheren Online-Zugang sollen künftig beispielsweise Termine vereinbart, Rechnungen eingesehen oder Eintrittsprozesse abgewickelt werden. Im Berichtsjahr hat das KSW die wichtigsten Voraussetzungen dafür geschaffen: Es wählte einen geeigneten Anbieter aus und erarbeitete gemeinsam mit ihm die technische Betriebsbereitschaft. Durch Patientenbefragungen stellt das KSW dabei sicher, dass das Portal nach den Bedürfnissen der Nutzerinnen und Nutzer gestaltet wird. Gleichzeitig gewährleistet der enge Austausch mit den klinischen Teams, dass das Patientenportal sich im Spitalalltag bewährt.
Patiententransporte effizient koordinieren
Ein Beispiel für den Abbau von administrativem Aufwand ist die 2025 eingeführte Software zur Koordination der internen Patiententransporte. Bei rund 55’000 Transporten pro Jahr stiess die bisherige telefonische Erfassung an ihre Grenzen. Die Software-Lösung ermöglicht die einfache Anforderung von Transporten via Klinikinformationssystem KISIM. Dank Algorithmen erfolgt die Koordination vollautomatisch, was unnötige Wege vermeidet; zudem beschleunigen definierte Abhol- und Ankunftszeiten die Abläufe. Zur eindeutigen Identifikation der Patientinnen und Patienten wird neu das Patientenarmband gescannt. Dies erhöht die Patientensicherheit.
Gemeinsam gegen digitale Bedrohungen
Spitäler arbeiten mit grossen Mengen von sensiblen Daten. Das macht sie zu attraktiven Zielen für Cyberkriminelle. Im August 2025 haben sich achtzehn Schweizer Spitäler – darunter auch das KSW – zum Healthcare Cyber Security Center (H-CSC) zusammengeschlossen. Das H-CSC wirkt als nationale Cybersicherheitsorganisation und als Frühwarnsystem im Spitalumfeld: Die Spitäler entwickeln gemeinsam Schutzstandards und unterstützen sich bei Cyberattacken. Auch interne Massnahmen wie etwa eine Kampagne zur Phishing-Prävention minimieren das Risiko, Opfer eines Cyberangriffs zu werden.
Corporate Governance
Verantwortung für gute Unternehmensführung
Das KSW verpflichtet sich zu Transparenz und guter Unternehmensführung. Die Corporate Governance ist das Rahmenwerk dazu. Sie schafft verbindliche Rahmenbedingungen und hält fest, wie das KSW Risiken frühzeitig erkennt und steuert.
Verantwortungsvolle Unternehmensführung bedingt, dass Risiken frühzeitig erkannt und adressiert werden. Hier setzt das Risikomanagement des KSW an: Als Führungsinstrument von Spitalrat und Geschäftsleitung schafft es Transparenz bezüglich der aktuellen Risikosituation auf Ebene der Gesamtorganisation. Es orientiert sich an den Vorgaben der Schweizer Norm ISO 31000:2018. Das interne Kontrollsystem (IKS) ist Teil des Risikomanagements: Es dient dem Schutz der Vermögenswerte sowie der Sicherstellung verlässlicher finanzrelevanter Prozesse und Informationssysteme. Ein für alle Mitarbeitenden verbindlicher Verhaltenskodex regelt den ethischen, sozialen und rechtlich korrekten Umgang am KSW.
Verbesserte Risikosituation
Das KSW hat 2025 diverse Massnahmen zur Risikominderung umgesetzt, besonders im Bereich IT-Sicherheit und zur Verbesserung der finanziellen Situation. Das Ergebnis der Risikobeurteilung hat sich folglich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Im Berichtsjahr hat die Geschäftsleitung zudem die in der Nachhaltigkeitsstrategie adressierten Risiken – etwa die gesundheitlichen Folgen von grosser Hitzebelastung oder die Überlastung des Personals durch vom Klimawandel begünstigte Erkrankungen – neu beurteilt und mit dem Risikomanagement verknüpft.
Neue Unternehmensstrategie
Um seinen Patientinnen und Patienten eine hochstehende medizinische Versorgung zu bieten, setzt das KSW seine Ressourcen wirkungsvoll ein. Mit seiner neuen Unternehmensstrategie hat das KSW im Jahr 2025 drei medizinische Schwerpunkte definiert: Geburtshilfe, Tumorbehandlung und Altersmedizin. Die strategische Konzentration ermöglicht es dem KSW, gezielt Leistungsangebote auszubauen, Investitionen wirksam einzusetzen und seine Kompetenzen zu bündeln.
Organisation
Das KSW gliedert sich in neun Bereiche. Diese sind in Organisationseinheiten unterteilt. Die beiden Organisationseinheiten Notfallzentrum und Zentrum für Intensivmedizin bilden zusammen einen Bereich, der von den Leitern der beiden klinischen Bereiche gemeinsam geführt wird.
Rechtsform und Auftrag
Das KSW ist eine Anstalt des kantonalen öffentlichen Rechts mit eigener Rechtspersönlichkeit. Eigentümer ist der Kanton Zürich. Das KSW führt sich selbst im Rahmen der medizinischen Leistungsaufträge sowie des Gesetzes über das Kantonsspital Winterthur (KSWG). Zum Zweck des KSW gehören:
(a) die Versorgung der Bevölkerung im Grossraum Winterthur
(b) die Sicherstellung der medizinischen Grundversorgung und das Erbringen von Leistungen der spezialisierten Versorgung
(c) die Unterstützung von Forschung und Lehre der Hochschulen
(d) die Unterstützung von Aus-, Weiter- und Fortbildung in Berufen des Gesundheitswesens
Die Oberaufsicht über das KSW hat der Kantonsrat, während der Regierungsrat die allgemeine Aufsicht ausübt und die medizinischen Leistungsaufträge festlegt. Die Revisionsstelle des KSW ist gemäss gesetzlicher Vorgabe die kantonale Finanzkontrolle.
Nachhaltigkeitsbericht
Gemäss Art. 964bis des Obligationenrechts ist das KSW verpflichtet, über die Risiken und Auswirkungen seiner Geschäftstätigkeit in folgenden Bereichen zu berichten:
- Umwelt
- Sozialbelange
- Arbeitnehmerbelange
- Menschenrechte
- Bekämpfung von Korruption
Das KSW adressiert diese Themen in seinem Nachhaltigkeitsbericht. Der Bericht erläutert die Nachhaltigkeitsstrategie und gibt Einblick in die Umsetzung der aus der Strategie abgeleiteten Massnahmen.
Spitalrat
Der Spitalrat ist das oberste Organ des KSW. Er verantwortet die Erfüllung der kantonalen Leistungsaufträge sowie die Umsetzung der Eigentümerstrategie. Grundlagen für die Tätigkeiten des Spitalrats bilden das Gesetz über das Kantonsspital Winterthur, die Eigentümerstrategie und das KSW-Statut. Zu den Kernaufgaben des Gremiums zählen die Festlegung der strategischen Ausrichtung des KSW, die finanzielle Führung, die Ernennung der Geschäftsleitung und die Aufsicht über diese sowie die Implementierung eines Risikomanagements samt internem Kontrollsystem.
Präsidium und Mitglieder des Spitalrats werden vom Regierungsrat für eine Amtsdauer von vier Jahren gewählt (aktuelle Amtsperiode: 2023–2027); die Wahlen sind vom Kantonsrat zu genehmigen. Per Bilanzstichtag setzte sich der Spitalrat aus sieben Mitgliedern und dem Präsidenten zusammen. Die kantonale Gesundheitsdirektion wird in der laufenden Amtsperiode von Dr. Labinot Demaj vertreten. In dieser Funktion nimmt er mit beratender Stimme an den Sitzungen teil, ebenso wie der Vorsitzende der Geschäftsleitung (CEO) des KSW. 2025 hat sich der Spitalrat zu sieben ordentlichen und zwei ausserordentlichen Sitzungen versammelt.
Von links (Stand 2025)
Mitglied des Spitalrats seit 2015, *1958
SR-Ausschüsse
- Vorsitz Strategieausschuss
Berufliche Tätigkeit
- Senior Consultant Chirurgie, Kantonsspital Graubünden
- Inhaber 3comed AG (Beratungen im Gesundheitswesen)
Ausbildung
- Studium Humanmedizin, Universität Basel
- Habilitation, Universität Bern
- Honorarprofessur Universität Bern
Wesentliche Mandate und Nebentätigkeiten
- Mitglied des Stiftungsrats REGA
- Mitglied des Verwaltungsrats Klinik Gut
Mitglied des Spitalrats seit 2011, *1975
SR-Ausschüsse
- keine
Berufliche Tätigkeit
- Stadtrat Winterthur, Vorsteher Departement Soziales
Ausbildung
- Kaufmännische Lehre
- Kantonale Maturitätsschule für Erwachsene (KME)
Wesentliche Mandate und Nebentätigkeiten
- Präsident Städteinitiative Sozialpolitik (Sektion des Schweizerischen Städteverbands)
- Vizepräsident Gesundheitskonferenz Kanton Zürich (GeKoZH)
- Arnold Schenkel-Stiftung (Stiftungsrat)
- Mitglied Stiftungsrat Margaretha und Werner Ehrat-Stiftung
- Mitglied Stiftungsrat Hans Vogel-Stiftung
- Vorstandsmitglied Genossenschaft für Alters- und Invalidenwohnungen, gaiwo
- Vorstandsmitglied Altersforum
- Vorstandsmitglied Sozialkonferenz Kanton Zürich, SoKo
- Vorstandsmitglied mit beratender Stimme, SODK Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren
- Präsident des Vereins Pro Kinderklinik (Kantonsspital Winterthur)
- Präsident der Sozialhilfebehörde Stadt Winterthur
- Nationaler Drogenausschuss
- Eidgenössische Migrationskommission EKM
Mitglied des Spitalrats seit 2018, *1970
SR-Ausschüsse
- Vorsitz Finanzausschuss
Berufliche Tätigkeit
- Gemeinderätin Wiesendangen und Vizepräsidentin Gemeinderat
- Geschäftsführerin Augenzentrum Ost
Ausbildung
- Studium der Wirtschaftswissenschaften (lic. oec.), Universität Zürich
- Promotion in Wirtschaftswissenschaften (Dr. oec.), Universität Zürich
Wesentliche Mandate und Nebentätigkeiten
- keine
Mitglied des Spitalrats (mit beratender Stimme) seit 2024, *1968
SR-Ausschüsse
- Mitglied Finanzausschuss (mit beratender Stimme)
- Mitglied Personalausschuss (mit beratender Stimme)
- Mitglied Strategieausschuss (mit beratender Stimme)
Berufliche Tätigkeit
- CEO, Vorsitzender der Geschäftsleitung des Kantonsspitals Winterthur
Ausbildung
- Master of Advanced Studies in Wirtschaftsrecht, Universität St. Gallen
- CAS Compliance Management, Universität St. Gallen
- Diplomstudium Wirtschaftsrecht, Universität St. Gallen
- Master of Health and Administration, Universität Bern
- Betriebswirtschaft NDS FH / Executive MBA
- Ingenieur NDS BEM FH / Executive MBE
- dipl. Informatiker HF
Wesentliche Mandate und Nebentätigkeiten
- Vizepräsident Stiftungsrat der Pensionskasse VESKA
- Stiftungsrat Hämatologische Forschung
- Vizepräsident Verwaltungsrat SwissDRG AG
- Verwaltungsrat OAAT Organisation ambulante Arzttarife AG
- Vorstandsmitglied H+ Die Spitäler der Schweiz
- Verwaltungsrat Zentrum für Radiotherapie Zürich-Ost-Linth AG (ZRR)
- Stiftungsrat BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich
Präsident des Spitalrats seit 2015, *1965
SR-Ausschüsse
- Mitglied Strategieausschuss
- Mitglied Finanzausschuss
- Mitglied Personalausschuss
Berufliche Tätigkeit
- Geschäftsführer EGS Beteiligungen AG
Ausbildung
- Studium und Promotion der Rechtswissenschaften (Dr. iur.), Universität Zürich
- Rechtsanwaltspatent
- Executive MBA, Universität St. Gallen
- Certificate in Corporate Governance, INSEAD Paris
Wesentliche Mandate und Nebentätigkeiten
- Mitglied des Verwaltungsrats DV Bern AG
- Mitglied des Verwaltungsrats Roth Gerüste
- Mitglied des Verwaltungsrats Sensirion AG
- Mitglied des Verwaltungsrats Huber+Suhner AG
- Mitglied des Verwaltungsrats Serto Group AG
- Präsident des Verwaltungsrats FAES Finanz AG
Vizepräsident des Spitalrats (seit 2022), Mitglied des Spitalrats seit 2015, *1953
SR-Ausschüsse
- Mitglied Personalausschuss
- Mitglied Finanzausschuss
Ausbildung
- eidg. dipl. Sozialversicherungsfachmann
- Personalmanager IAP
- Studium der Rechtswissenschaften (lic. iur.)
Wesentliche Mandate und Nebentätigkeiten
- Präsident Verwaltungsrat Klinik im Hasel AG
- Mitglied des Stiftungsrats Von Effinger Stiftung
Mitglied des Spitalrats seit 2022, *1983
SR-Ausschüsse
- Vorsitz Personalausschuss
- Mitglied Finanzausschuss
Berufliche Tätigkeit
- Direktorin Departement Pflege und Mitglied der Geschäftsleitung Kantonsspital Baden
Ausbildung
- dipl. Pflegefachfrau FH
- dipl. Expertin Notfallpflege NDS HF
- eidg. dipl. Abteilungsleiterin Gesundheitswesen NDS HF
- Master of Advanced Studies FHNW in Nonprofit & Public Management
Wesentliche Mandate und Nebentätigkeiten
- keine
Vertreter Gesundheitsdirektion Kanton Zürich (mit beratender Stimme) seit 2023, *1983
SR-Ausschüsse
- keine
Berufliche Tätigkeit
- Generalsekretär Gesundheitsdirektion Kanton Zürich
Ausbildung
- Studium der Internationalen Beziehungen und Governance (M.A. HSG) sowie CEMS Master in International Management, Universität St. Gallen
- Promotion in Staatswissenschaften (Dr. rer. publ. HSG), Universität St. Gallen
Wesentliche Mandate und Nebentätigkeiten
- Mitglied des Stiftungsrats Eleonorenstiftung
- Mitglied des Verwaltungsrats Cantosana AG
Mitglied des Spitalrats seit 2023, *1972
SR-Ausschüsse
- Mitglied Strategieausschuss
Berufliche Tätigkeit
- Professorin Kommunikation, Fokus Gesundheitskommunikation, FHNW
- Dozentin Universität Bern, Masterstudiengang Public Health
Ausbildung
- Studium der Ethnologie, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Vergleichende Sprachwissenschaften (lic. phil. hist.), Universität Basel
- Promotion Kommunikationswissenschaften, Technische Universität München
- EMBA, Medical Management, phw Bern
Wesentliche Mandate und Nebentätigkeiten
- Stiftungsrätin PRO Rehab Basel
Mitglied des Spitalrats seit 2018, *1966
SR-Ausschüsse
- Mitglied Strategieausschuss
Berufliche Tätigkeit
- Executive Director Construction & Development UBS Fund Management (Switzerland) AG
Ausbildung
- Architekt FH
- Nachdiplomstudiengang Facility Management/Immobilienökonomie, FHO St. Gallen
- NDK Bestellerkompetenz/Gesamtleitung im Bauwesen, ZHAW Winterthur
- Executive Master of Business Administration (EMBA HSG), Universität St. Gallen
- Diplom in Raumplanung, ETH Zürich
Wesentliche Mandate und Nebentätigkeiten
- keine
Geschäftsleitung
Die Geschäftsleitung ist verantwortlich für die operative Führung des KSW. Sie übernimmt insbesondere die Gestaltung und Umsetzung der Strategie sowie die Steuerung von Leistungen und Ressourcen. Grundlagen für die Tätigkeit der Geschäftsleitung bilden das Gesetz über das Kantonsspital Winterthur und das KSW-Statut. Die Geschäftsleitung wird vom Spitalrat ernannt. Sie setzt sich zusammen aus dem Vorsitzenden (CEO) und weiteren Mitgliedern, die je einen eigenen Bereich führen und an den CEO berichten. Die Geschäftsleitung tagt in der Regel alle zwei Wochen, mindestens jedoch einmal im Monat.
Im Juli 2024 wählte der Spitalrat Doris Rathgeb als neue Chief Nursing Officer (CNO). Sie trat ihre Stelle per 1. Januar 2025 an. Prof. Dr. med. Cornel Sieber schied infolge Pensionierung per 31. Dezember 2025 aus der Geschäftsleitung aus. Er leitete seit 2022 als Chief Medical Officer (CMO) den klinischen Bereich A. Das KSW hat die Leitung des Klinischen Bereichs A per 1. Januar 2026 ad interim mit PD Dr. med. Philipp Bühler besetzt. Die Interimsphase – während der er auch Mitglied der Geschäftsleitung ist – dauert voraussichtlich bis Ende 2026.
Von links (Stand 2025)
CMO, Leiter Klinischer Bereich A
seit 2026, *1980
Beruflicher Werdegang
- Kantonsspital Winterthur:
- Chefarzt Zentrum für Intensivmedizin (seit 2022)
- Universitätsspital Zürich:
- Stellvertretender Leiter der Intensivstation und Oberarzt mit erweiterter Verantwortung, Institut für Intensivmedizin (2018–2022)
- Forschungsgruppenleiter klinische Forschung (seit 2016)
Wesentliche Mandate und Mitgliedschaften
- Präsident Zürcher Gesellschaft für Intensivmedizin (ZGI)
- Organisationskomitee CIS-Alpinum (seit 2022)
- Mitglied Clinical Advisory Board Hamilton Medical AG, Bonaduz GR
CFO, Leiter Bereich Finanzen
seit 2022, *1981
Beruflicher Werdegang
- Kantonsspital Winterthur:
- Leiter Stab Finanzen und Stv. Direktor Finanzen (2019–2022)
- Abteilungsleiter Steuerung und Controlling (2016–2019)
- Abteilungsleiter Unternehmenssteuerung und Stv. Leiter Direktionsstab (2014–2016)
- Projektleiter Unternehmensentwicklung (2010–2013)
- ZHAW, Institut für Gesundheitsökonomie:
- wissenschaftlicher Mitarbeiter (2005–2010)
Wesentliche Mandate und Mitgliedschaften
- Verwaltungsrat Zentralwäscherei Zürich AG (ZWZ AG)
CMO, Leiter Klinischer Bereich B
seit 2022, *1969
Chefarzt Klinik für Viszeral- und Thoraxchirurgie
seit 2012
Beruflicher Werdegang
- Kantonsspital Winterthur:
- Stv. Klinikleiter Klinik für Viszeral- und Thoraxchirurgie, Leiter Bildung und Forschung (seit 2022)
- Klinikleiter Klinik für Viszeral- und Thoraxchirurgie (2012–2022)
- Direktor Departement Chirurgie (Mitglied der Spitalleitung) (2012–2021)
- Oberarzt Klinik für Viszeral- und Thoraxchirurgie (2001–2004)
- Oberarzt Klinik für Unfallchirurgie (2000–2001)
- Universitätsspital Zürich:
- Leitender Arzt Klinik für Viszeral- und Transplantationschirurgie (2009–2012)
- Gruppenleiter HPB-Chirurgie (2006–2012)
- Oberarzt Klinik für Viszeral- und Transplantationschirurgie (2004–2012)
Wesentliche Mandate und Mitgliedschaften
- Vorstand Chirurgengesellschaft des Kantons Zürich, Ressort Qualität
- Member of the board Weiterbildungsnetzwerk Chirurgie
- Vorstand Verein SwissSarcomaNetwork
- Faculty Member International Davos Course (GI)
- Präsident Verwaltungsrat Padel District AG
CEO, Vorsitzender der Geschäftsleitung
seit 2024, *1968
Beruflicher Werdegang
- Lindenhofgruppe: CEO (2014–2024)
- Felix Platter Spital: CEO (2009–2014)
- Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt: Leiter Bereich Gesundheitsversorgung (2005–2009)
- Sanitätsdepartement des Kantons Basel-Stadt: Leiter Finanzen, Controlling und Informatik (2001–2005)
- Swisscom AG:
- Leiter Produktecontrolling (2000–2001)
- Financial Controller (1998–2000)
- Novartis Pharma AG, Basel: Automationsingenieur, pharma-chemische Entwicklung (1997–1998)
- Ciba AG, Basel: Automationsingenieur, Ingenieur- und Verfahrenstechnik IVT (1995–1997)
Wesentliche Mandate und Mitgliedschaften
- Vorstand H+ Die Spitäler der Schweiz
- Verwaltungsrat OAAT Organisation ambulante Arzttarife AG
- Vizepräsident Verwaltungsrat SwissDRG AG
- Verwaltungsrat Zentrum für Radiotherapie Zürich-Ost-Linth AG (ZRR)
- Vizepräsident Stiftungsrat Pensionskasse VESKA
- Stiftungsrat Hämatologische Forschung
- Stiftungsrat BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich
CIO, Leiter Bereich Prozessgestaltung und Digitalisierung
seit 2022, *1971
Beruflicher Werdegang
- Kantonsspital Winterthur:
- Direktor Prozessgestaltung und Digitalisierung (Mitglied der Spitalleitung) (2021)
- Kuoni Global Travel Services Schweiz:
- Chief Technology Officer (2016–2020)
- Vodafone Deutschland:
- Head of Retail, Logistics & Contact Center Capabilities (2013–2016)
- Abteilungsleiter Wholesale & Consumer Support (2012–2013)
- Abteilungsleiter Sales Support (2010–2012)
- Gruppenleiter Customer Relations, Revenue Assurance (2006–2010)
- verschiedene Managementpositionen (2001–2006)
Wesentliche Mandate und Mitgliedschaften
- Vorstand Digital Health Center Bülach
- Mitglied Advisory Board Enterprise Bot GmbH
- Mitglied Advisory Board Qumea AG
CNO (Chief Nursing Officer), Leiterin Bereich Pflege und Aufenthalt
seit 2025, *1962
Beruflicher Werdegang
- Spital Thurgau:
- Pflegedirektorin Kantonsspital Frauenfeld und Mitglied der Spitaldirektion (2013–2024)
- Kantonsspitäler Frauenfeld/Münsterlingen: Mitglied der Spitaldirektion Akutsomatik (2023–2024)
- Spitalregion Fürstenland Toggenburg:
- Leiterin Ressort Gynäkologie & Geburtshilfe und Mitglied der Geschäftsleitung (2005–2013)
- Spital Wil:
- Stv. Pflegedienstleiterin und Bereichsleiterin Pflege Gynäkologie & Geburtshilfe sowie Mitglied der erweiterten Spitalleitung (1999–2005)
- Stationsleiterin (1994–1998)
- Gruppenleiterin (1989–1993)
- Ostschweizerisches Kinderspital St. Gallen:
- diplomierte Pflegefachfrau (KWS), Ausbildnerin und Stationsleiterin (1983–1989)
Mitgliedschaften
- Vorstand Sektion Ostschweiz – Schweizerische Gesellschaft für Gesundheitspolitik (SGGP)
- Mitglied Swiss Nurse Leaders
- Mitglied Schweizerischer Berufsverband für Pflegefachpersonen SBK
Erweiterte Geschäftsleitungskonferenz
Die erweiterte Geschäftsleitungskonferenz (eGLK) ist ein beratendes Gremium und dient dem systematischen und strukturierten Austausch zwischen der Geschäftsleitung und Schlüsselpersonen des KSW-Kaders. Die eGLK tagt einmal im Monat; ihre Sitzungen werden vom CEO geführt. Das Gremium fokussiert auf die strategische und kulturelle Entwicklung des KSW und beschäftigt sich insbesondere mit folgenden Themen:
- finanzielle Führung des KSW
- Digitalisierung
- Veränderungen und Transformationsprozesse
- Unternehmensleitbild (Vision, Leitsätze, Werte)
- interdisziplinäre Zusammenarbeit in den klinischen und nichtklinischen Bereichen
Die eGLK setzt sich aus der Geschäftsleitung und weiteren ständigen sowie nichtständigen Mitgliedern zusammen. Diese werden von der Geschäftsleitung ernannt und vom Spitalrat bestätigt. Per 31. Dezember 2025 bestand die erweiterte Geschäftsleitungskonferenz aus insgesamt zwanzig Personen (inklusive der sechs Mitglieder der Geschäftsleitung).
Vordere Reihe von links (Stand 2025)
Alexandra Stettler
Bereichsmanagerin Klinischer Bereich B
PD Dr. med. Emanuel Benninger
Chefarzt und Klinikleiter Klinik für Orthopädie und Traumatologie
Seline Eisenring
Leiterin Direktionsstab und Strategie
Prof. Dr. med. Barbara Brotschi Aufdenblatten
Leiterin Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin
Janet Ballhaus
Bereichsmanagerin Klinischer Bereich A
Guido Speck
CEO / Vorsitzender der Geschäftsleitung
Bettina Buddelmeyer
Leiterin Pflege Notfallzentrum NFZ
Daria Ostovan
Leiter Betrieb
Doris Rathgeb
CNO Pflege und Aufenthalt
David Gisi
Institutsleiter Institut für Therapien und Rehabilitation
Hintere Reihe von links
Dr. sc. Alexander Wepf
Institutsleiter Institut für Labormedizin
Dr. oec. Thomas Brönnimann
Leiter Human Resources
PD Dr. med. Philipp Bühler
CMO Klinischer Bereich A
Dr. med. Gesine Meili
Chefärztin und Klinikleiterin Frauenklinik
PD Dr. med. Caveh Madjdpour
Chefarzt und Klinikleiter Klinik für Anästhesiologie
Daniel Imhof
CFO Finanzen
Dirk Wiechmann
Leiter Pflege Zentrum für Intensivmedizin ZIM
Alexander Nelles
CIO Prozessgestaltung & Digitalisierung
Nicht im Bild (Stand 2025)
Prof. Dr. med. Stefan Breitenstein
CMO Klinischer Bereich B
Dr. med. Ueli Peter
Chefarzt und Klinikleiter Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie














