Wie man Sportverletzungen vorbeugt
Das Kniegelenk ist ein besonderes Gelenk. Einerseits wird es im Alltag und bei sportlichen Aktivitäten sehr stark belastet. Anderseits wird es lediglich von weichem Gewebe wie Bändern, Menisken und Muskeln zusammengehalten. Das macht es besonders anfällig. Speziell beim Skifahren und bei allen Stop-and-Go-Sportarten. Dieses Risiko lässt sich mit einfachen Präventionsmassnahmen verringern.
Für alle Sportlerinnen und Sportler
«Gut vorbereiten» lautet die Devise. Die kostenlose App «Get Set – Train Smarter» des IOC (Internationales Olympisches Komitee) bietet eine Vielzahl an Übungen, die Ihnen helfen, Verletzungen vorzubeugen.
Für Läuferinnen und Läufer
Ein «Läuferknie» kann ganz schön schmerzhaft sein und heilt nur sehr langsam. Umso wichtiger ist es, dass sich der breite Sehnenstrang an der Aussenseite des Knies (Tractus iliotibialis) gar nicht erst entzündet. Entscheidend dafür ist, dass Sie die Oberschenkel-, Hüft- und Rumpfmuskulatur gezielt kräftigen. Wenn Sie loslaufen: gut aufwärmen, langsam beginnen, nur allmählich steigern und gut stretchen.
Für solche, die Stop-and-Go-Sportarten ausüben
Wichtig ist es, sich nur langsam an höhere Belastungen anzupirschen. Und nie vergessen: vor jedem Training gut einlaufen sowie die Muskeln vor- und nachher gezielt dehnen. Eine gute Anleitung dafür gibt das Aufwärm- und Präventionsprogramm FIFA 11+.
Unser Fachspezialist
Der einstige Olympionike und Schweizer Meister im Wasserspringen arbeitet für das KSW auch im Swiss Olympic Medical Center im Sportzentrum Win4. Dieses Kompetenzzentrum für ambitionierte Sportlerinnen und Sportler betreibt das KSW seit Ende 2018 gemeinsam mit Medbase.




