Minimalinvasive Halluxoperationen am KSW: Vielfach erprobt, vielfach gelobt
Von einem Hallux valgus spricht man, wenn die grosse Zehe (der Hallux) stark verformt ist. Davon betroffen sind 20–30 % aller Erwachsenen in der Schweiz, mehrheitlich Frauen. Wenn die Schmerzen sehr stark sind, bieten konservative Therapien selten anhaltenden Erfolg. Eine Operation ist dann meist unumgänglich. Wenn Sie dennoch zögern, weil Sie vielleicht gehört haben, der Eingriff und die Nachwirkungen seien sehr schmerzhaft, haben wir gute Neuigkeiten für Sie.
«Der minimalinvasive Eingriff ist weltweit anerkannt, aber sehr komplex. Dank seiner Expertise zählt das KSW zu den wenigen Spitälern in der Schweiz, die diese Operation durchführen.»
«In vielen Fällen können wir den Hallux valgus minimalinvasiv operieren», erklärt Dr. med. Anna-Kathrin Leucht, die das Fussteam in der Klinik für Orthopädie und Traumatologie leitet. «Bei dieser Technik setzen wir nur einige feine Schnitte, über die wir unsere Instrumente einführen. Die Vorteile sind frappant. Sie haben danach geringere Schwellungen und weniger Schmerzen, die Rehabilitationszeit verkürzt sich stark, und es bleiben weniger Narben zurück.» Da sich der Erfolg der traditionellen und der minimalinvasiven Operation auf lange Sicht kaum unterscheidet, ist die Wahl der Operationsmethode stets ein individueller Entscheid.




