Wenn das Frühlingsgefühl zum Frühlingsjucken wird

Seit dem 1. September 2018 bietet das Kantonsspital Winterthur (KSW) eine Sprechstunde für sexuell übertragbare Krankheiten (STI) an. Wochentags kann man ohne Voranmeldung für einen Test vorbeikommen. Zusätzlich gibt es jeweils dienstags und donnerstags die Möglichkeit auf ärztliche Beratung.

Der Frühling steht vor der Tür! Die Tage werden länger und die sexuelle Lust steigt wieder an. Da ist es schnell einmal passiert, dass die Safer-Sex-Regeln im Eifer des Gefechts vergessen gehen. Und was jetzt? Sexuell übertragbare Krankheiten sind in der heutigen Zeit von «Tinder» und «Lovoo» kein Tabuthema mehr. Wichtig ist nur, mit der Situation richtig umzugehen und sich umgehend an eine Fachinstitution zu wenden. Seit rund einem halben Jahr bietet das KSW eine Sprechstunde für sexuell übertragbare Krankheiten an, auf Wunsch auch anonym.

Diskret und schnell

Unter anderem kann ein Schnelltest für HIV vorgenommen werden, der bereits nach 20 Minuten ein Ergebnis liefert. Ausserdem können diverse weitere Krankheiten wie zum Beispiel Syphilis, Gonorrhoe (Tripper), Chlamydiose, Virushepatitis A, B und C sowie genitale Warzen und Herpes genitalis getestet werden. Bei positivem Ergebnis wird endsprechend informiert und die korrekte Behandlung angeboten.

In den vergangenen 6 Monaten konnten 145 Personen erfolgreich getestet und behandelt werden. Dabei haben sich alle auch auf HIV testen lassen. Besonders geschätzt wurde von den Patienten die diskrete Behandlung, das schnelle Vorliegen der Ergebnisse und die moderaten Preise.

Wenn’s passiert, dann pressiert’s

In Zukunft sollen noch mehr Menschen darauf aufmerksam gemacht werden, dass diese Tests am KSW angeboten werden. «Es ist wichtig, dass jeder weiss, wo er hingehen kann, wenn mit den Safer-Sex- Regeln etwas schiefgelaufen ist. Die grösste Hürde ist dabei meistens, sich selbst einzugestehen, dass ein Test notwendig ist. Für alles Weitere haben wir dank den heutigen medizinischen Möglichkeiten gute diagnostische und therapeutische Mittel», sagt Kiyoshi Sugimoto, Spezialarzt für Innere Medizin und Infektionskrankheiten.

Wer also nach einer aufregenden Nacht nicht ganz sicher ist, dass alles «safe» war, kann dies am KSW abklären lassen – rasch, kompetent und diskret.


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PDF: Medienmitteilung


Weitere Informationen:

www.ksw.ch/sti

Kiyoshi Sugimoto, Oberarzt Klinik für Innere Medizin
Tel.: 052 266 37 51, kiyoshi.sugimoto@ksw.ch


Das Kantonsspital Winterthur ist ein Zentrumsspital und behandelt jährlich über 250’000 Patientinnen und Patienten – über 27’000 davon stationär. Mit 3’500 Mitarbeitenden und 500 Betten stellt es in der Spitalregion Winterthur die medizinische Grundversorgung sicher und erbringt zusätzlich Leistungen der spezialisierten Versorgung für die Spitalregionen der umliegenden Spitäler. Darüber hinaus erfüllt das KSW einen wichtigen und umfassenden Ausbildungsauftrag.


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