Rettungsdienst

Medizinische Notfallversorgung - rund um die Uhr

Der Rettungsdienst ist für die medizinische Notfallversorgung von akut erkrankten oder verunfallten Menschen verantwortlich. Wir sorgen dafür, dass Patienten vor Ort die optimale medizinische Behandlung erhalten und transportieren sie anschliessend zur Weiterversorgung sicher ans Ziel.

Der Rettungsdienst Winterthur ist zuständig für die Städte Illnau-Effretikon und Winterthur sowie die umliegenden Gemeinden mit insgesamt rund 200’000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Auch Verlegungstransporte in der ganzen Schweiz sowie im grenznahen Ausland gehören zu unseren Kernaufgaben.

Die Rettungskette

Unter der «Rettungskette» versteht man die Abfolge bei der Rettung und Behandlung von Patienten oder Patientinnen mit lebensbedrohlichen Problemen im Rahmen der Notfallversorgung. Sie stellt alle Beteiligten des Rettungswesens vom Notfallort bis zum Versorgungsort dar.

  • Nothilfe

    Es ist etwas passiert – jemand benötigt medizinische Hilfe. Was ist in einer solchen Situation zu tun und wie sehen die richtigen Schritte aus?
    Als erstes Glied in der Rettungskette gilt die Nothilfe durch jedermann. Denn trotz bestens organisiertem Rettungsdienst sind wir in einem Notfall meist nicht die ersten vor Ort. Umso wichtiger ist es für Privatpersonen, dass sie wissen, wie sie sich in einer solchen Situation verhalten müssen. Eine Reihe von Anbietern schreiben Kurse in Erster Hilfe für interessierte Personen aus. Wer sich mit Wiederbelebungsmassnahmen vertraut machen möchte, findet auf www.resuscitation.ch entsprechende Kursanbieter.

  • Notruf 144

    «144 für alle medizinischen Notfälle». Der Slogan des Interverbandes für Rettungswesen sagt alles. Wenn jemand in einem Notfall medizinische Hilfe benötigt, ist die 144 die richtige Nummer. Wer die Nummer wählt, ist sofort mit der Sanitätsnotrufzentrale verbunden.
    Der Notruf ist unerlässlich, damit in einem Notfall die richtige Unterstützung schnell zur Stelle ist. Die Aufgabe der Sanitätsnotrufzentrale ist es, die Rettungsmittel aufzubieten. Darüber hinaus gibt sie telefonische Unterstützung für das richtige Verhalten in einer Notfallsituation. Die Gemeinden im Kanton Zürich müssen die rettungsdienstliche Versorgung sicherstellen. Mit den Gemeinden im Einsatzgebiet des Rettungsdienstes Winterthur besteht ein Vertrag für die Durchführung der Krankentransporte und Rettungsdiensteinsätze. Die Einsatzzentrale von Schutz und Rettung Zürich disponiert diese Einsätze.

  • Erste Hilfe

    Der Rettungsdienst Winterthur trifft am Ort des Geschehens ein. Wie arbeitet die Einsatzequipe? Wie wird das Ereignis bewältigt?
    Eine Rettungsequipe besteht in der Regel aus zwei Personen. Beide haben dieselbe Ausbildung als dipl. Rettungssanitäter oder dipl. Rettungssanitäterin HF. Im Einsatz nehmen sie unterschiedliche Funktionen wahr. Eine Person betreut den Patienten oder die Patientin, die andere lenkt das Fahrzeug, sichert die Einsatzstelle, koordiniert die Partnerorganisationen usw. Besteht bei der Alarmierung oder im Verlauf der Verdacht auf eine Lebensbedrohung, wird zusätzlich zum Rettungswagen das Notarzteinsatzfahrzeug aufgeboten. Gesteuert durch den Einsatzleiter oder die Einsatzleiterin des Rettungsdienstes Winterthur trifft damit ein Notarzt oder eine Notärztin am Einsatzort ein. Bei besonderen Ereignissen übernimmt der Einsatzleiter oder die Einsatzleiterin die Organisation des Einsatzes.

  • Transport

    Nach der medizinischen Erstversorgung vor Ort ist der sichere und schonende Transport das nächste Glied in der Rettungskette.
    Die Rettungsequipe fährt die medizinische Einrichtung an, die für die Behandlung der Erkrankung oder der Verletzung des Patienten oder der Patientin geeignet ist. Während der Fahrt ist der Rettungssanitäter oder die Rettungssanitäterin für die Patientenversorgung und -betreuung zuständig. Notfalleinsätze erfolgen mit einem Rettungswagen. Dieser bietet genügend Platz und ist mit dem erforderlichen Einsatzmaterial ausgerüstet. Für Verlegungen wird ein kleinerer Krankentransportwagen eingesetzt. Er verfügt über dieselbe Ausrüstung wie der Rettungswagen, ist jedoch komfortabler für längere Strecken.

  • Spital

    Nach der Erstversorgung bringt die Rettungsequipe die Patienten oder Patientinnen meist ins Spital zur Weiterversorgung.
    Der Rettungsdienst informiert das Zielspital über die bevorstehende Ankunft des Patienten oder der Patientin. So wird sichergestellt, dass genügend Kapazität für eine schnelle Weiterbehandlung vorhanden ist. Die Rettungsequipe informiert das Fachpersonal über das Ereignis, über den Zustand des Patienten oder der Patientin und über die Massnahmen, die sie getroffen hat.
    Nach abgeschlossenem Einsatz wird das verbrauchte Material ersetzt und der Rettungswagen durch Reinigung und Desinfektion auf den nächsten Notfall vorbereitet.