Geburtshilfe

Babyblues

In der Phase nach der Geburt – meist um die Zeit der initialen Brustdrüsenschwellung – können Sie eine traurige Stimmung spüren, was auf die Hormonumstellung in Ihrem Körper zurückzuführen ist. Möglicherweise fühlen Sie sich dann gereizt und manchmal ohne ersichtlichen Grund den Tränen nahe. Fachleute bezeichnen diese Niedergeschlagenheit als Babyblues.

Auch in der ersten Zeit zu Hause kann noch eine leichte Verstimmung auftreten. Dies erleben wir oft, und die Verstimmung vergeht in den meisten Fällen von alleine wieder. Gönnen Sie sich Ruhe und lassen Sie sich von Familie und Freunden unterstützen. Verbessert sich Ihr Zustand in den kommenden zwei Wochen nicht, suchen Sie fachliche Hilfe.

Wir unterstützen und beraten Sie gerne.

Es ist möglich, dass innerhalb des ersten Jahres nach der Geburt eine postnatale Depression (PND) auftritt. Jährlich erkranken in der Schweiz 12’000 Frauen daran. Zweifeln Sie nicht an sich selbst, sondern lassen Sie sich von einer Fachperson helfen, wenn Sie feststellen, dass Sie möglicherweise betroffen sind.

Wann ist eine Behandlung angezeigt?

Wenn Sie sich länger als zwei Wochen deprimiert fühlen und viel weinen, suchen Sie bitte fachliche Hilfe – Ihnen und Ihrem Kind zuliebe. Wenden Sie sich in einem solchen Fall an Ihre Gynäkologin oder Ihren Gynäkologen.

Babyblues

Wenn Sie sich länger als zwei Wochen deprimiert fühlen und viel weinen, sollten Sie fachliche Hilfe suchen – Ihnen und Ihrem Kind zuliebe.