Kiefer- und
Gesichtschirurgie

Das ganze Spektrum der Kiefer- und Gesichtschirurgie

Erkrankungen, Missbildungen und Verletzungen des Gesichtes sind das Spezialgebiet der Fachärztinnen und Fachärzte der Kiefer- und Gesichtschirurgie. Sie diagnostizieren, operieren und betreuen die Patientinnen und Patienten während des gesamten stationären Aufenthaltes im KSW. Die Sprechstunden und die ambulante Nachbetreuung der Patienten finden in den externen Praxen der Fachärzte und -ärztinnen statt.

Die nachfolgenden kiefer- und gesichtschirurgischen Behandlungen bilden das Angebot des KSW. Die weiteren Leistungen der behandelnden Fachärzte sind auf deren eigenen Websites aufgeführt:
Kontakt / Anmeldung

Diagnostik

Mithilfe modernster Methoden wie Orthopantomographie und Volumentomographie stellen die Spezialisten verlässliche Diagnosen für die gesichts- und kieferchirurgische Behandlung. Mehr Informationen zur Diagnostik sind zu finden auf www.gesicht.ch

Wachstumsstörungen

Wachstumsstörungen (orthognathe Chirurgie) im Bereich des Gesichtsschädels können zu Fehlstellungen von Ober- und Unterkiefer führen. Die Folge solcher Fehlstellungen sind ein charakteristisches Gesichtsprofil und Kau-Funktionsstörungen, das bedeutet eine mangelhafte Kaufähigkeit und Kiefergelenksbeschwerden.

  • Operative Korrektur der Fehlstellung

    Bevor die Kieferorthopäden diese Fehlstellung operativ korrigieren, stimmen sie die Zahnbögen mittels festsitzender Apparaturen (Zahnspangen) aufeinander ab. Anschliessend planen sie die Operation anhand von Durchzeichnungen des seitlichen Schädelröntgenbildes (Fernröntgen) und von Gipsmodellen millimetergenau. Der Patient sieht das zu erwartende Resultat schon im Voraus anhand einer Fotosimulation.
    Gesichtsverletzungen
    Frakturen des Gesichtsschädels und der Kiefer lassen sich in den meisten Fällen durch unsichtbare Zugänge über die Mundhöhle oder die behaarte Kopfhaut reponieren und fixieren. Oft sind auch Verletzungen der Weichteile, der Nase, der Augenhöhle und der Zähne zu versorgen.
    Zahnfehlstellungen

  • Dehnung bei zu schmalem Oberkiefer SARPE (surgical assisted rapid palatal expansion)

    Ein zu schmaler Oberkiefer lässt sich durch eine Dehn-Apparatur verbreitern. Bei Kindern ist die Gaumennaht noch offen. Wenn die Behandlung nach dem Kindesalter stattfindet, muss die Gaumennaht chirurgisch eröffnet werden. Damit die Dehnung funktioniert, ist es nötig, gleichzeitig den Oberkieferknochen zu ritzen. Der dabei entstehende Spalt wird fortlaufend mit neuem Knochen aufgefüllt.

  • Korrektur bei Engstand der Frontzähne in Ober- und Unterkiefer Frontblock-Osteotomie

    Bei sehr eng stehenden Frontzähnen in Ober- und Unterkiefer lassen sich zahntragende Kieferteile ausschneiden und innerhalb von Tagen oder wenigen Wochen in die gewünschte Position manövrieren. Der neugebildete Knochen bietet Platz für eine Normalisierung der Zahnstellung (Distraktionsosteogenese).

Zahnverlust

Wo keine Zähne im Kiefer stehen, bildet sich früher oder später der Kieferknochen zurück. Deshalb ist gelegentlich vor einer Implantation ein Aufbau mit eigenem oder künstlichem Knochen nötig.

Kiefergelenk

Reibegeräusche sowie Schmerzen beim Öffnen und Schliessen des Mundes können Symptome einer Kiefergelenksarthrose sein.