Klinik für Orthopädie und Traumatologie stellt sich mit bewährten Kräften für die Zukunft auf

Die Klinik für Orthopädie und Traumatologie am Kantonsspital Winterthur (KSW) steht mit einem bewährten Team, jedoch in neuer Zusammensetzung am Start: Klinikleiter wird per 21. Juni 2021 PD Dr. med. Emanuel Benninger, bisheriger Chefarzt der Sportorthopädie und -traumatologie. Prof. Dr. med. Christoph Meier, Chefarzt und langjähriger Leiter der Traumatologie und des Notfallzentrums wird seine Funktion als Stellvertretender Klinikleiter weiterführen. Die Klinik bietet das gesamte Spektrum der Orthopädie und Traumatologie an und behandelt dank der Möglichkeiten des Zentrumsspitals auch komplexe Fälle. In den kommenden Jahren will sich die Klinik insbesondere in der Sportorthopädie und -traumatologie für Spitzen- und Breitensportler sowie in der Alterstraumatologie und -orthopädie weiterentwickeln.  

Nach der Medienmitteilung des KSW vom 12. Januar 2021 über den Abgang von drei Chefärzten hat die Klinik für Orthopädie und Traumatologie die vergangenen Monate genutzt, um sich für die Zukunft auszurichten sowie ein neues Leitungsteam mit frischen und doch bereits bewährten hochqualifizierten Kräften aufzustellen. Eine Wahlkommission hat PD Dr. med. Emanuel Benninger, bisheriger Chefarzt der Sportorthopädie und -traumatologie, zum Klinikleiter ernannt. Benninger ist Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates sowie Facharzt für Chirurgie. Er repräsentiert mit seinem ausserordentlich breiten Fachwissen in idealer Weise die Integration von Orthopädie und Traumatologie in der gemeinsamen Klinik. Die Spezialgebiete von Emanuel Benninger sind die obere Extremität (Schulter- und Ellbogenchirurgie) sowie die Traumatologie. Die orthopädische und chirurgische Aus- und Weiterbildung erhielt er in verschiedenen renommierten Kliniken im In- und Ausland. Er behandelt und betreut Sportlerinnen und Sportler sowie Mannschaften aus verschiedenen Sportarten aus dem In- und Ausland.

Als langjähriger Chefarzt, Leiter der Traumatologie und Leiter des Notfallzentrums am KSW, wird Prof. Dr. med. Christoph Meier seine Funktion als Stellvertretender Klinikleiter weiterführen. Meier gehört zu den etabliertesten und kompetentesten Traumatologen in der Schweiz. Mit seiner breiten Erfahrung in der Versorgung von Schwerstverletzten und von Beckenfrakturen leitet er am KSW eines der zwölf Trauma-Zentren der Schweiz. Er erfüllt damit einen wichtigen hochspezialisierten Leistungsauftrag des KSW.

Versorgung von rund 13’000 Patientinnen und Patienten

Die Klinik für Orthopädie und Traumatologie mit 125 Mitarbeitenden (FTE) davon rund 50 Mitarbeitende im ärztlichen Dienst, gehört zu den bedeutendsten und grössten muskuloskelettalen Kliniken der Schweiz. Pro Jahr werden hier rund 13’000 Patientinnen und Patienten versorgt (Anzahl Fälle ambulant und stationär, exklusiv Notfälle). Auf Basis der Integration der elektiven Orthopädie und der Traumatologie erhielt die Klinik 2017 als einzige im Kanton Zürich den A1-Weiterbildungsstatus.

Die Klinik deckt in einer Teamstruktur sämtliche orthopädischen und traumatologischen Fachgebiete ab: Schulter-/Ellbogen-Team (PD. Dr. med. Emanuel Benninger), Hüft-Team (Dr. med. Peter Wahl), Knie-Team (Dr. med. Samuel Blatter), Fuss-Team (Dr. med. Anna-Kathrin Leucht), Kinderorthopädie-Team (Dr. med. Hanspeter Huber), Traumatologie-Team (Prof. Dr. med. Christoph Meier) sowie Sportorthopädie-Team (PD. Dr. med. Emanuel Benninger). Die Wirbelsäulenorthopädie und -traumatologie wird in der Klinik für Neurochirurgie unter der Leitung von Prof. Dr. med. Alex Alfieri durchgeführt.

Behandlung komplexer Fälle mit bestmöglicher Sicherheit

Die steigenden Patientenzahlen und Eingriffe werden durch motivierte und kompetente Fachteams bewältigt, welche von innovativen und in der Forschung tätigen Gelenkspezialisten geführt werden.

Dank der Infrastruktur und der Interdisziplinarität als Zentrumsspital (mit einer Intensivstation) ist die Klinik in der Lage, sich auch um komplexe Fälle zu kümmern. Dies ist bei Komplikationen, die jederzeit auftreten können, und in Anbetracht einer immer älter werdenden Bevölkerung und dem häufigeren Auftreten von Begleiterkrankungen besonders wichtig. Dadurch bietet die Klinik den Patientinnen und Patienten die bestmögliche Sicherheit in der Behandlung.

Angebote für jüngere und ältere Menschen

Die neu aufgestellte Klinik für Orthopädie und Traumatologie fokussiert sich in den kommenden Jahren auf folgende Schwerpunkte:

  • Arthrose: Es werden interdisziplinäre Behandlungskonzepte nach aktuell führenden Standards angeboten. Genauso wie die primäre Gelenkprothetik werden besonders auch innovative konservative Therapiekonzepte gefördert.
  • Alterstraumatologie und -orthopädie: In enger Zusammenarbeit mit Alters-Institutionen und niedergelassenen Ärzten erfolgt eine integrative orthopädische und traumatologische Versorgung von älteren Patientinnen und Patienten. Dabei werden bewusst spezialisierte medizinische Fachgebiete wie die Geriatrie, Ergo-Physiotherapie und Rheumatologie einbezogen. Da der Bevölkerungsanteil der über 65-Jährigen in den nächsten zehn Jahren um rund 40 Prozent wächst, wird dieses Angebot umso wichtiger.
  • Schwerstverletzte und Revisionschirurgie: Integriert in ein Zentrumsspital können Schwerstverletzte behandelt sowie komplexe Probleme der Revisionschirurgie wie Lockerungen von Prothesen und septische Knochen- und Prothesenchirurgie angeboten werden.
  • Sportorthopädie und -traumatologie: Sportler – ob Spitzen- oder Breitensportler – haben den Anspruch auf innovative, individuell angepasste Therapiekonzepte und Rehabilitationsmöglichkeiten. Die Klinik für Orthopädie und Traumatologie baut die Zusammenarbeit mit den Partnern im Sports Medical Center von Medbase im Win4 weiter aus. Das Angebot basiert auf effizienten Prozessen und der Zusammenarbeit zwischen Fachspezialisten (Sportmedizinerinnen und -physiotherapeuten, -orthopäden und Traumatologen). Alle Patientinnen und Patienten können von dieser Kooperation und der breiten Erfahrung aller Beteiligten profitieren.

Kontakt für Medien

Marius Hasenböhler-Backes
Leiter Kommunikation
Tel. 052 266 46 82
marius.hasenboehler-backes@ksw.ch


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PDF: Medienmitteilung


Das Kantonsspital Winterthur (KSW) gehört zu den zehn grössten Spitälern der Schweiz. Als ein Zentrumsspital behandelt es jährlich rund 240’000 Patientinnen und Patienten ambulant und rund 27’000 stationär. Mit 3800 Mitarbeitenden und 500 Betten stellt es in der Spitalregion Winterthur die medizinische Grundversorgung sicher und erbringt zusätzlich Leistungen der spezialisierten Versorgung für die umliegenden Spitäler. Darüber hinaus erfüllt das KSW einen umfassenden Ausbildungsauftrag.


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