Grosse Einsatzübung in Winterthur

Der Rettungsdienst Winterthur führte am Samstagvormittag eine grosse Einsatzübung durch. Die Übungsannahme basierte auf möglichen Ausschreitungen im Fansektor während eines Eishockeymatches in der Eishalle Deutweg, die vom Sportamt Winterthur zur Verfügung gestellt wurde.

Die Übung fand in der Zusammenarbeit mit Schutz & Rettung Zürich, der Stadtpolizei Winterthur, der Kantonspolizei Zürich, Schutz und Intervention Winterthur mit Feuerwehr und Zivilschutz, dem Kantonsspital Winterthur und den Rettungsdiensten Regio 144, Uster und Männedorf statt. Der Samariterverein Winterthur stellte über 120 Figuranten, so dass die Einsatzkräfte ein realistisches Szenario vorfanden.

Speziell an der Übung war, dass es zwei Ereigniswellen gab. Die erste Ereigniswelle basierte auf der Zündung einer Rauch-Feuerpetarde zwischen den Zuschauern auf der Tribüne. Dabei kamen sechs Personen zu Verletzungen und mussten durch den Rettungsdienst behandelt werden. In einer zweiten Ereigniswelle (Massenschlägerei) wurden Mitarbeitende des Rettungsdienstes involviert und waren dadurch nicht mehr einsatzfähig. Ziel der Übung war es die Zusammenarbeit der verschiedenen Einsatzkräfte zu überprüfen.

Innerhalb des Kantonsspitals Winterthur wurden die Abläufe in der Grossereignisbewältigung geübt und überprüft. Hierzu zählen beispielsweise die korrekte Triagierung der Patienten im Notfall und die Zusammenarbeit der verschiedenen Schnittstellen, um eine optimale Patientenversorgung zu gewährleisten. In einer ersten Auswertung zeigten sich die Organisatoren sehr zufrieden.

WEITERE INFORMATIONEN

André Haas
Leiter Unternehmenskommunikation
Tel. 052 266 21 04
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Markus Huggler
Leiter Rettungsdienst Winterthur, KSW
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