Sehnen- und
Bandverletzungen

Achillessehnenriss / Achillessehnenruptur

Ein Achillessehnenriss, in der Fachsprache Achillessehnenruptur, zählt zu den häufigsten Sehnenverletzungen. Ein Abriss kann häufig gut konservativ, d. h. ohne Operation, behandelt werden.

In speziellen Schuhen kann in leichter Spitzfussstellung schon früh wieder voll belastet werden. Der Wechsel auf normales Schuhwerk kann nach etwa 8 Wochen erfolgen. Nach 3 Monaten ist wieder leichter Sport möglich. Die volle Belastbarkeit wird etwa nach einem halben Jahr erreicht.

Ein operativer Eingriff hat den Vorteil, dass die richtige Vorspannung wiederhergestellt werden kann. Damit kann eine gute Wiederherstellung der Kraft beim Abstossen erreicht werden. Im Gegensatz zur konservativen Therapie sind bei der operativen Methode Komplikationen wie Wundheilungsstörungen und Infekte nicht so selten.

Wenn eine Operation notwendig ist, wird sie im Kantonsspital Winterthur minimal-invasiv durchgeführt über einen einen kleinen Schnitt, der nicht direkt über der Verletzung liegt. So wird die Biologie optimal erhalten, die Heilung der Sehne begünstigt und Wundheilungsprobleme minimiert. Die Nachbehandlung ist identisch mit jener der konservativen Therapie.

Operationsbilder einer minimal-invasiven Naht der Achillessehne nach Dresdner Technik

A) Die beiden durch die Haut tastbaren Enden der gerissenen Sehne sind auf der Haut eingezeichnet. Zwei Fäden werden durch den unteren Achillessehnenstumpf gezogen, die Fäden mit einem speziellen Instrument geborgen und über einen kleinen ca. 3 cm langen Schnitt oberhalb der gerissenen Sehne ausgeführt.
B) Nun werden die Fäden oberhalb der Ruptur durch die Sehne geführt, angezogen und so die Stümpfe angenähert. Den Rest erledigt die Natur und die richtige Nachbehandlung.