Brustwand

Brustwandverletzungen / Brustwanddeformitäten

Unfallfolgen

Unfallfolgen können eine thoraxchirurgische Operation erfordern. Beispielsweise Frakturen (Brüche) von Rippen, Wirbelkörpern, Brustbein; Einrisse von Lungengewebe, Luftröhre, Bronchien; Hämatothorax (Blutung in das Brustfell) oder Pneumothorax.

Angeborene Leiden

Die Klinik für Viszeral- und Thoraxchirurgie bietet Korrektureingriffe der Thoraxwand bei angeborenen Leiden (Geburtsgebrechen) wie z. B. Trichterbrust-Deformität (Pectus excavatum) an. Dieses Verfahren kann minimal-invasiv mittels Pectus-Bar Einlage (Metallstab hinter dem Brustbein) durchgeführt werden. Im Falle einer Kielbrust (Pectus carinatum) müssen allenfalls mit einem Schnitt um das Brustbein die deformierten Knochen/Knorpel durchtrennt, reponiert und in korrekter Stellung mit Metallplatten stabilisiert werden.

Die Klinik für Viszeral- und Thoraxchirurgie in Zusammenarbeit mit der Klink für Kinderorthopädie können verschiedene konservative (nicht-operative) Verfahren ergänzend oder als primäre Therapie anbieten (zum Beispiel Saugglockentherapie oder Korsett).

Unsere Spezialisten

Chefarzt, Leiter Thoraxchirurgie Klinik für Viszeral- und Thoraxchirurgie

Dr. med. Hans Gelpke

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Stv. Leitender Arzt Klinik für Viszeral- und Thoraxchirurgie

Dr. med. Adrian Zehnder

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