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Empfängnisverhütung

Die Beratung bietet zu Empfängnisverhütung folgende Methoden an:

Hormonelle Verhütungsmethoden

  • Anti-Baby-Pille
    Die Anti-Baby-Pille ist eine Kombination aus synthetischem Östrogen (Ethinylöstradiol) und einem Gestagen, das meist in einer sogenannten Mikropille verabreicht wird.
  • Transdermale Applikationsform (Evra-Pflaster)
    Beinhaltet dieselben Wirkstoffe, die mit einem transdermalen Pflaster auf die Haut geklebt werden. Eine ähnliche Applikationsform wird mittels einem Vaginalring (NuvaRing®) verabreicht.
  • Mini-Pille
    Die Mini-Pille hat als Wirkstoff nur ein reines Gestagen, das sehr regelmässig und zuverlässig eingenommen werden muss und sich vor allem bei stillenden Frauen anbietet, da nur eine minimale Wirkstoffmenge von Gestagen verabreicht wird.
  • Hormonimplantat
    Das gleiche Wirkungsprinzip wie mit der Mini-Pille wird mit einem Implantat erreicht, das unter die Haut eingesetzt wird (Implanon®), das den Wirkstoff kontinuierlich in den Körper abgibt und die Zuverlässigkeit deutlich steigert.

Intrauterine Spiralen (IUD)
Intrauterine Spiralen werden zur Empfängnisverhütung in die Gebärmutterhöhle eingelegt. Dabei sind vor allem Kupferspiralen von Hormon abgebenden Spiralen zu unterscheiden (Mirena®).

Barriere-Methoden
Die Barriere-Methoden beinhalten den Vorteil, dass sie auch vor Infektionen (HIV) einen zusätzlichen Schutz bieten. Am meisten Verbreitung findet das Kondom für den Mann. Es gibt aber auch das so genannte Frauenkondom (Femidom), das jedoch weniger Akzeptanz findet. Bei Frauen ist es möglich, die Barrieremethode mit dem so genannten Diaphragma anzubieten, das jedoch erst nach genauer Anpassung, Beratung und in Kombination mit Spermiziden-Salben eine Verwendung finden darf.

«Natürliche Methoden»
Stützen sich vor allem auf die Temperatur-Messmethode der so genannten Basaltemperatur, die sichere und unsichere Tage zur Konzeption oder Empfängnisverhütung berechnen lässt, jedoch nur bei Frauen mit absolut zuverlässigem und regelmässigem Zyklus. Bekannt ist vor allem die Knaus-Ogino-Methode als symptotermale Methode. Diese Methoden funktionieren nicht bei allen Frauen und bedürfen einer genauen Instruktion und Aufklärung, darüber dass auch Versagen auftreten kann.

Notfallverhütung
Für die Notfallverhütung sind bekannt die Pille danach, die auch frei erhältlich über Apotheken eine Verbreitung findet, und auch die Möglichkeit der so genannten Interzeption mit einer Spirale durch die Frauenärztin/Frauenarzt.

Definitive Methoden
Als definitive Methoden sind die Sterilisation des Mannes (Unterbindung des Samenleiters) und der Frau (die Unterbindung des Eileiters) zu erwähnen, die jedoch erst nach eingehender Beratung und bei sicher abgeschlossener Familienplanung als operative Lösungen (beim Mann in Lokalanästhesie und bei der Frau mit einer Narkose) empfohlen werden können.

  • Dr. med. Thomas H. Hess

    Chefarzt, Klinik für Gynäkologie

    kennenlernen

    Mein Alltag
    Als Chefarzt ist es mir eine Ehre, die Patientinnen betreuen zu dürfen, den Kontakt mit den zuweisenden Ärzten zu pflegen und eine Verpflichtung, die Qualität in der Klinik zu wahren und junge Ärztinnen und Ärzte zu schulen und auszubilden.