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Medienmitteilungen

KSW behandelte 2016 mehr Patienten

28.03.17

Das Kantonsspital Winterthur (KSW) hat im letzten Jahr 2,7% mehr Patientinnen und Patienten stationär behandelt als 2015. Die Zahl der ambulant behandelten Patienten erhöhte sich um 8,9%. Die Jahresrechnung schliesst mit einem Gewinn von CHF 29,8 Mio. ab. Die Spitalführung betont, dass das KSW am 21. Mai ein Ja zur AG-Vorlage braucht, um die notwendige Handlungsfreiheit zu erhalten und wirtschaftlich fit zu bleiben.

 

Der Trend zu mehr Patientinnen und Patienten am KSW ist ungebrochen. Die Zahl der stationär behandelten Patienten nahm gegenüber dem Vorjahr um 2,7% auf 27‘190 zu. Diese Steigerung konnte bei gleicher Bettenzahl und unverändert hoher Qualität nur erzielt werden, wenn die spitalinternen Abläufe verbessert und Patienten in kürzerer Zeit behandelt werden. So verkürzte sich die durchschnittliche Aufenthaltsdauer im stationären Bereich auf 5,3 Tage (im Vorjahr 5,5 Tage). Diese Entwicklung wird sind in den kommenden Jahren fortsetzen.

Zertifizierung des Tumorzentrums

Die Zertifizierung von Tumor-Organzentren nach anerkannten Richtlinien hat für das KSW als Zentrumsspital einen hohen Stellenwert. 2016 konnten das Brustzentrum sowie das Darm- und Pankreastumorzentrum erfolgreich rezertifiziert werden. Zurzeit sind die Vorbereitungsarbeiten im Gang, um 2017 das Tumorzentrum des KSW als Dach der Organzentren zu zertifizieren.

Hohe Investitionen in die Ausbildung

Als einer der grössten Ausbildungsbetriebe im Gesundheitswesen des Kantons Zürich kümmert sich das KSW intensiv um die Ausbildung von Nachwuchskräften. 2016 waren 16% aller Mitarbeitenden in einer Ausbildung. Damit liegt das KSW im Aus- und Weiterbildungs-Benchmark der Gesundheitsdirektion weit über dem Sollwert und ist belegt einen Spitzenplatz. Dank diesen Investitionen gelingt es dem KSW, bei den Gesundheitsberufen und der Ärzteschaft genügend Nachwuchs auszubilden und die Position langfristig zu sichern.

Jahresrechnung und Gewinnverwendung

Mit einem Jahresgewinn von CHF 29,8 Mio. hat das KSW das operative Ergebnis des Vorjahres deutlich übertroffen; 2015 war ein Gewinn von CHF 16,4 Mio. realisiert worden. Die EBIT-Marge (Betriebsgewinn vor Zinsen) wurde auf 5,9% (Vorjahr 3,5%) gesteigert. Bezüglich EBITDAR liegt das KSW deutlich über dem branchenüblichen Wert. Zum verbesserten Ergebnis haben die erhöhte Nachfrage nach Behandlungen sowie der Anstieg des Anteils an zusatzversicherten Patienten von 20,3% auf 21,6% beigetragen. Der Spitalrat unterstreicht, dass das Ergebnis notwendig ist, um die laufenden Investitionen zu decken und die Eigenkapitalbasis zu stärken.

Als Aktiengesellschaft die Zukunft mitgestalten

Spitalrat und Spitalleitung des KSW betonen, dass das KSW mehr unternehmerischen Handlungsspielraum braucht, um auch in Zukunft erfolgreich bestehen zu können. Das zeigt sich am Beispiel vieler anderer Spitäler. Daher steht die Spitalführung geschlossen hinter der kantonale Vorlage zur Umwandlung des KSW in eine Aktiengesellschaft, welche der Zürcher Regierungs- und der Kantonsrat gutgeheissenen haben. Als privatrechtliche Aktiengesellschaft erhält das KSW den notwendigen unternehmerischen Spielraum, um sich weiterzuentwickeln und den steigenden Qualitätsanspruch der Patientinnen und Patienten auch in Zukunft zu erfüllen.



Weitere Informationen

Kantonsspital Winterthur
André Haas
Leiter Kommunikation
Tel. 052 266 21 04
andre.haas@ksw.ch

  
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Kantonsspital Winterthur

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  • Bettina Sulzmann

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