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Freiwillige Sitzwache – niemand soll im Spital allein sein

Es gibt Patientinnen und Patienten, die keine Angehörigen oder Freunde in der Nähe haben und sich allein fühlen. Die Mitglieder der freiwilligen Sitzwache nehmen sich ihrer an, indem sie während der Nacht an ihrem Bett sitzen und ihnen menschliche Nähe vermitteln.

Die Gruppe der freiwilligen Sitzwachen versteht ihren Dienst als Unterstützung der Angehörigen und der Pflegenden.

So sieht die Begleitung aus:

  • Die Patientin / der Patient oder die Angehörigen entscheiden sich zusammen mit der Pflege, für die Nacht eine freiwillige Sitzwache aufzubieten.
  • Die gerufene Person wacht nachts bei der Patientin oder beim Patienten.
  • Sie versucht, sich ganz in den Patienten oder die Patientin und deren Situation einzufühlen. Was braucht dieser Mensch im Moment?
  • Sie arbeitet mit den verantwortlichen Pflegenden zusammen.
  • Selbstverständlich unterstehen auch die Mitglieder der freiwilligen Sitzwache der Schweigepflicht.

Dieser Dienst ist für die Patientinnen und Patienten kostenlos. Spenden werden vor allem für die unerlässliche Aus- und Weiterbildung verwendet.

Ein Mitglied der freiwilligen Sitzwache besucht eine Patientin


Austausch und Weiterbildung

Die Mitglieder der Freiwilligen Sitzwache werden in einem intensiven Kurs auf ihren Dienst vorbereitet. Sie tauschen an monatlichen Zusammenkünften ihre Erfahrungen aus und können über ihre Erlebnisse und Gefühle beim nächtlichen Wachen reden.

Sie beschäftigen sich mit Fragen, die in der Erfüllung ihres Dienstes auftauchen. In regelmässigen Weiterbildungen werden Themen im Zusammenhang mit Leben und Tod, Krankheit und Leid behandelt.