Alexandra Wittwer

Lehrerin
Dept. Kinder- und Jugendmedizin
Mein Alltag
Ich unterrichte in der Kinderklinik täglich Kinder und Jugendliche im Gruppen- oder Einzelunterricht. Nach der Europäischen Charta für Erziehung und Unterricht hat jedes kranke Kind ein Anrecht auf Schulunterricht im Spital. Ziel ist die Erhaltung ihrer Stellung als Schüler. Dabei steht der Schüler mit seinen aktuellen Möglichkeiten im Vordergrund. Ich fördere im Unterricht die Gemeinschaft der Kinder und Jugendlichen und „normalisiere“ ihren Alltag.
Sozialpädiatrisches Zentrum SPZ
Die Kinderklinik und die Bildungsdirektion des Kantons Zürich ermöglichen den Kindern und Jugendlichen, die länger als eine Woche stationär in der Klinik behandelt werden, den Anschluss an die Volksschule zu behalten.
Die Klinikschule will den Schülern zusätzlich den Wiedereintritt in die Regelklasse erleichtern und hilft, Stofflücken zu überbrücken.
Dept. Kinder- und Jugendmedizin FENSTER SCHLIESSEN

FACHSTELLE OKey OPFERHILFE/KINDERSCHUTZ

Die Zahl misshandelter Kinder und Jugendlicher ist weit grösser, als vielfach angenommen wird. Sie erleiden vielfältige Misshandlungen: körperlich, sexuell und psychisch.

 

Jede vierte Frau und jeder achte Mann geben an, sie seien während ihrer Kindheit einmal oder öfter in sexuelle Handlungen verwickelt worden. Nach wie vor gehören Körperstrafen zum Alltag in vielen Familien. Wo Schläge als Erziehungsmittel eingesetzt werden, ist der Weg zur Misshandlung oft nur kurz. Selbst Säuglinge werden geschlagen und geschüttelt.

 

Vordringlichstes Ziel der Fachstelle OKey ist es, misshandelten Kindern und Jugendlichen Schutz und Unterstützung anzubieten. Opfer von Straftaten und ihre Angehörigen erhalten Hilfe und Begleitung im Rahmen des Opferhilfegesetztes.

 

Hinschauen. Erkennen. Handeln.

 

Hinschauen. Das Wahrnehmen einer Misshandlung oder einer sexuellen Ausbeutung ist belastend. Verdachtsmomente können eine anspruchsvolle und aufwühlende Auseinandersetzung mit einem schwierigen Thema auslösen.

 

Erkennen. Blaue Flecken, unverhoffte Leistungseinbrüche, unerklärliches Sozialverhalten sowie weitere Beobachtungen können von grosser Wichtigkeit werden. Vorsichtige Gespräche und ein genaues Zuhören tragen zur Klärung bei.

 

Handeln. Bedeutet das Gespräch zu suchen mit einer Vertrauensperson aus dem beruflichen Umfeld, mit Vorgesetzten, Behörden

oder Trägerschaften. Oder am besten direkt mit der Fachstelle OKey. Kinderschutz sollte nicht im Alleingang bestritten werden. Bevor ein Verdacht nach aussen getragen wird, braucht es eine qualifizierte Fachberatung. Dafür sind wir da!



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BRAUCHE HILFE!

Fachstelle OKey

Wir leisten Beratung, Schutz, Begleitung und Unterstützung bei Gewalt und sexueller Ausbeutung, die Kindern und Jugendlichen widerfahren.

 

www.okeywinterthur.ch

Für Sie verantwortlich

Dr. med. Urs Hunziker

Chefarzt Kinder- und Jugendmedizin und Neonatologie

FACHBEREICHE

KSW ALS ARBEITGEBER