FACHSTELLE OKey OPFERHILFE/KINDERSCHUTZ
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Die Zahl misshandelter Kinder und Jugendlicher ist weit grösser, als vielfach angenommen wird. Sie erleiden vielfältige Misshandlungen: körperlich, sexuell und psychisch.
Jede vierte Frau und jeder achte Mann geben an, sie seien während ihrer Kindheit einmal oder öfter in sexuelle Handlungen verwickelt worden. Nach wie vor gehören Körperstrafen zum Alltag in vielen Familien. Wo Schläge als Erziehungsmittel eingesetzt werden, ist der Weg zur Misshandlung oft nur kurz. Selbst Säuglinge werden geschlagen und geschüttelt.
Vordringlichstes Ziel der Fachstelle OKey ist es, misshandelten Kindern und Jugendlichen Schutz und Unterstützung anzubieten. Opfer von Straftaten und ihre Angehörigen erhalten Hilfe und Begleitung im Rahmen des Opferhilfegesetztes. |
Hinschauen. Erkennen. Handeln.
Hinschauen. Das Wahrnehmen einer Misshandlung oder einer sexuellen Ausbeutung ist belastend. Verdachtsmomente können eine anspruchsvolle und aufwühlende Auseinandersetzung mit einem schwierigen Thema auslösen.
Erkennen. Blaue Flecken, unverhoffte Leistungseinbrüche, unerklärliches Sozialverhalten sowie weitere Beobachtungen können von grosser Wichtigkeit werden. Vorsichtige Gespräche und ein genaues Zuhören tragen zur Klärung bei.
Handeln. Bedeutet das Gespräch zu suchen mit einer Vertrauensperson aus dem beruflichen Umfeld, mit Vorgesetzten, Behörden
oder Trägerschaften. Oder am besten direkt mit der Fachstelle OKey. Kinderschutz sollte nicht im Alleingang bestritten werden. Bevor ein Verdacht nach aussen getragen wird, braucht es eine qualifizierte Fachberatung. Dafür sind wir da!