THERAPIE
Die Behandlung von bösartigen Tumoren wird auf ganz verschiedenen Stufen durchgeführt. Wichtig sind eine gute vorgängige Diagnose und das gemeinsame Festlegen eines Therapiezieles. Wenn immer möglich soll eine Heilung angestrebt werden. Bei Patienten bei denen dies nicht möglich ist, kommt eine palliative Behandlung in Frage mit dem Ziel, Tumorsymptome zu lindern und das Tumorwachstum zu stoppen. Diese Fragen werden am Tumorzentrum ausführlich besprochen und mit dem Patienten diskutiert. Im Sinn einer ganzheitlichen Behandlung bietet das Tumorzentrum neu eine umfassende Ernährungsberatung und eine psycho-onkologische Betreuung an.
Bestrahlung (Radio-Onkologie)
In der Radio-Onkologie werden alle Tumore die strahlenempfindlich sind behandelt. Die Klinik verfügt über eine moderne, dem heutigen Stand der Technik entprechende Ausrüstung. Mehr als 30 Mitarbeiter sorgen für eine an jeden Patienten angepasste Behandlung. Bestrahlt wird in kurativer (heilender), oder palliativer (symptomlindernde) Absicht. Viele Konzepte beinhalten eine Kombination von Operation mit Bestrahlung (z.B. Brustkrebs) oder Chemo- therapie mit Bestrahlung (z.B. Lungenkrebs). Dank modernen Techniken kann die Bestrahlung in sehr genau definierten Bereichen verabreicht werden.
Klinik für Radio-Onkologie >>
Chirurgie
Allgemeine Chirurgie: Hier werden unter anderem alle Tumoren der Lunge und des Bauchraumes die einer Operation zugänglich sind behandelt (Lungenkrebs, Magenkrebs und Dickdarmkrebs). Das ganze Spektrum der Tumorchirurgie wird angeboten. Alle Patienten werden im Rahmen einer Tumorfallbesprechung zusammen mit den anderen Spezialisten am Tumorzentrum ausführlich diskutiert. Neu wird auch bei gewissen Krankheiten eine heilende Operation trotz Vorliegen von Ablegern angestrebt. Departement Chirurgie >>
Gynäkologie
Alle Patientinnen mit Brustkrebs und gynäkologischen Tumoren (z.B. Krebs im Eierstock oder der Gebärmutter) werden in der Klinik für Gynäkologie abgeklärt und gegebenenfalls operiert. Das KSW ist am Aufbau eines Brustzentrums um eine noch bessere Versorgung der Patientinnen mit dieser Diagnose ermöglichen. Es wird eine enge Zusammenarbeit mit der Medizinischen Onkologie und Radio-Onkologie gepflegt. Klinik für Gynäkologie >>
Urologie
Alle Patientinnen und Patienten mit einem Tumor der Nieren, ableitenden Harnwege (z.B. Blasenkrebs) oder der männlichen Geschlechtsorgane (Prostata, Hoden) werde in der Klinik für Urologie diagnostiziert und operativ versorgt. Auch hormonelle Behandlungen von Prostatakrebs erfolgen hier. Notwendige Vor- und Nachbehandlungen werden interdisziplinär mit den anderen Abteilungen abgesprochen. Klinik für Urologie >>
Chemotherapie (Medizinische Onkologie):
In der Abteilung für Medizinische Onkologie und an der Medizinischen Klinik werden Chemotherapien für alle Tumorarten durchgeführt. Diese Behandlungen werden wenn immer möglich ambulant durchgeführt. Chemotherapien können allein, oder nach Operationen (adjuvante Behandlung) oder zusammen mit Bestrahlung (Chemo-Radiotherapie) angewendet werden. Die Abteilungen verfügen über alle modernen Therapeutika und haben im Rahmen von Studien auch Zugang zu ganz neuen, käuflich noch nicht erhältlichen, Medikamenten. Medizinischen Onkologie >> Departement Medizin >>
Interventionelle Radiologie (Tumorpalliation)
Als interventionelles Zentrum werden alle gängigen interventionellen therapeutschen Eingriffe nach intersiziplinnnnnärer Indikationsstellung durchgeführt. Dazu gehören:
- Palliative Tumorbehandlungen mittels konventioneller und/oder Chemoembolisation ebenso wie perkutane Thermoablationsverfahren (Radiofrequenzablation) zur Zerstörung einzelner oder multipler Tumorherde sowie zur Schmerzbehandlung.
- Embolisation bei Tumorblutungen und zur Schmerzbehandlung.
- Stentbehandlungen von tumorbedingten Gefässverschlüssen/Einengungen.
- Drainage und Ableitungen bei Ureterobstruktionen
- Drainage und Stentbehandlungen bei obstruierten Gallengängen und gastrointestinalen Obstruktionen (Oesophagus/Magenausgang-Duodenum, Kolon) in Zusammenarbeit mit der Gastroenterologie.
- Stentbehandlungen bei Verschlüssen der Atemwege (in Zusammenarbeit mit der Pneumologie)
- Bildgebungsgesteuerte Ausschaltung von Nervenplexus zur Schmerzbehandlung
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