Sara Harzenmoser

Dipl. MTRA
Institut für Radiologie
Mein Alltag
Mir als Schaffhuuseri g`fallts i däm Huus. Ich schaffe gern in Winti im KSW, will mir es super Team händ und es ganz moderns Institut.
Institut für Radiologie FENSTER SCHLIESSEN

MAGNETRESONANZTOMOGRAPHIE (MRI)

Die Kernspintomographie ist ein modernes Schnittbildverfahren, mit dem Bilder in beliebiger Ebene aus sämtlichen Körperregionen gemacht werden können. Dabei werden keine Röntgenstrahlen benötigt, sondern Radiowellen, wie sie aus dem UKW-Bereich bekannt sind. Der Patient liegt während der Untersuchung in einem Magnetfeld, weshalb diese Untersuchungsmethode Magnetresonanztomographie heisst (englisch „Magnetic Resonance Imaging“, MRI). Ein anderer häufig gebrauchter Name ist „Kernspintomographie“, was genau dasselbe meint. Unter Physikern wird auch die Abkürzung NMR gebraucht, die für „Nuclear Magnetic Resonance“ steht.


Die grossen Vorteile der Magnetresonanztomographie sind der exzellente Weichteilkontrast mit hoher Auflösung, die frei wählbare Schichtführung sowie die beliebige Wiederholbarkeit der Untersuchung aufgrund des Fehlens einer Strahlenbelastung. Zu den Nachteilen gehören die relativ lange Untersuchungszeit (15–45 Minuten), die enge Röhre (Platzangst) und der nicht unerhebliche Lärm. Immerhin besteht die Möglichkeit, während der Untersuchung Radio oder eine selbst mitgebrachte CD zu hören.


Die Hauptanwendungsgebiete sind die Neuroradiologie (Schädel, Wirbelsäule), die Orthopädie (Knie, Sprunggelenk, Schulter) und die Angiographie (Gefässdarstellung). Daneben kommt die Magnetresonanztomographie bei der Mammadiagnostik, bei unklaren Lebertumoren, beim Tumorstaging, bei unklaren Knochenprozessen und zunehmend auch bei kardiologischen Abklärungen zum Einsatz. Weil es keine Strahlenbelastung gibt, eignet sich die Magnetresonanztomographie auch für die Diagnostik bei Kindern, wobei zusammen mit der Anästhesie auch Untersuchungen in tiefer Sedation bzw. Narkose durchgeführt werden. Nicht zuletzt werden auch MRI-gesteuerte Interventionen durchgeführt, insbesondere Nervenwurzel- und Gelenkinfiltrationen zur Schmerz- und Entzündungshemmung z.B. bei Diskushernien.


Die knapp 5000 Untersuchungen pro Jahr werden von einem radiologischen Facharzt geplant und von speziell ausgebildeten medizinisch-technischen Radiologieassistenten (MTRA) auf einem Philips-Gerät (Achieva 1.5 T) durchgeführt. Die Öffnungszeiten des MRI-Zentrums sind von Montag bis Freitag 07.00-20.00 Uhr. Während dieser Zeit werden pausenlos Patienten untersucht. Trotzdem kann es insbesondere für Spezialuntersuchungen zu Wartezeiten bis 2 Wochen kommen. Die Öffnungszeiten der MRI-Disposition sind Montag bis Freitag 08.00–12.00 und 12.45–16.45 Uhr. Während dieser Zeit nehmen wir gerne Ihre telefonische Anmeldungen entgegen.



drucken