Brigitte Lunardi-Moser

lic. phil. I Psychologin
Dept. Kinder- und Jugendmedizin
Mein Alltag
Die psychologische Begleitung unserer Patienten und ihrer Angehörigen variiert je nach Bedürfnis der Betroffenen. Zentrale Themen sind dabei: Wie können Belastungen gemildert werden? Welche Fähigkeiten und Möglichkeiten hat das Kind, der Jugendliche selbst, die dabei unterstützend wären - welches Engagement und welche Hilfe vom beteiligten Umfeld sind dabei förderlich?
Meine Arbeit beinhaltet Gespräche mit den Patienten (bei Bedarf auch am Krankenbett), deren Eltern, den Familien. Bei längeren stationären Aufenthalten ist eine intensivere psychotherapeutische Arbeit mit den Patienten möglich, die auch nach dem Austritt weitergeführt werden kann. Ein weiteres Tätigkeitsfeld im stationären und ambulanten Rahmen ist die testpsychologische Abklärung der Kinder und Jugendlichen mit anschliessenden Beratungen der Eltern.
Sozialpädiatrisches Zentrum SPZ
Die interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Fachpersonen in der Klinik (Aerzte, Pflege, Fachtteam Psychosomatik) ermöglicht einen umfassenden Austausch. Aufgrund dessen können die Bedürfnisse der Patienten und ihrer Angehörigen rasch und gezielt angegangen werden.
Dept. Kinder- und Jugendmedizin FENSTER SCHLIESSEN

GESCHICHTE

1287 Sondersiechenhaus zu St. Georgen
1306 Armen- und Krankenanstalt am Neumarkt (Heiliggeist-Spital)
1681 St. Georgen in Altersheim (Pfrundhaus) umgewandelt
1828 Abbruch
1873 Beschluss Gemeinderat zum Bau eines Einwohnerspitals
1874 Baubeginn Einwohnerspital
1876 Einweihung und Eröffnung des Einwohnerspitals der Stadt Winterthur mit 90 Akut-Betten
1886 Übernahme des Spitals durch den Kanton Zürich
1895 Absonderungshaus (46 Betten)
1897 Diphtheriegebäude (30 Betten)
1899 Klosett mit Wasserspülung
1900 Röntgenkabinett (Strom vom Haldengut)
1904 Anschluss des KSW ans städtische Elektronetz
1909 Hydrotherapeutisches Institut
1911 Neubau Poliklinik
1916 Eröffnung einer Abteilung Geburtshilfliche Station (Frauenklinik) und Unterteilung des Spitals in Medizin, Chirurgie und Geburtshilfe (390 Betten)
1925 Aufstockung Hauptgebäude
1935 Anbau Frauenklinik
1947 Volksabstimmung «Neubau KSW»
1957 Letztes Betriebsjahr des alten Spitals (zuletzt 443 Betten)
1958 Einweihung des neuen Kantonsspitals
1968 Fertigstellung des Hochhauses
1973 Fertigstellung des Polikliniktraktes
1981 Inbetriebnahme Radiotherapie
1982 Gottesdienst-Raum (Spitalkirche)
1983 Umbauten im Betriebsgebäude (Werkstätten)
1987 Inbetriebnahme Verbindungstrakt zwischen Hochhaus und Behandlungstrakt
1988 Regierungsratsbeschluss zur Gesamtsanierung
1989 Umbauten im Betriebsgebäude (Kesselhaus) für die Energieversorgung
1991 Umwandlung Personalhaus 1 zu einem Bürotrakt
1995 Fertigstellung von Osttrakt und Hauptküche
1996 Eröffnung radiologisches Diagnostikcenter mit MRI und CT
1996 Betriebsaufnahme chirurgische Tagesklinik
1997 Inbetriebnahme Bettenhausprovisorium mit 80 Betten
  Umbau Polikliniktrakt
  Neueinrichtung Zentralmagazin
  Inbetriebnahme Interdisziplinäre Notfallbettenstation
1998 Bettenprovisorium (Gartenpavillon) mit 80 Betten
1999 Das Spital wird digital: Spitalübergreifende Vernetzung und Speicherung elektronischer Daten wird das filmlose Spital Wirklichkeit werden lassen.
2000 Hotelkomfort im umgebauten Bettenhaus. Jedes Zimmer verfügt über eine Nasszelle, Medienarm für TV und Telefon.
2001 16. bis 23. Juni: Tag der offenen Tür für die Bevölkerung zum 125-jährigen Jubiläum.
  15. November: 125. Jahrestag des Kantonsspitals Winterthur
  Kredit für den Ausbau des Behandlungstraktes wird vom Kantonsrat bewilligt.
2002 Krankenpflegeschule wird in die Bildungsdirektion integriert und heisst neu Krankenpflegeschule am Kantonsspital Winterthur.
  Tag der offenen Tür anlässlich des Abschlusses der Sanierung des Bettenhaus 1. Bezug der Ostseite des BH1. Feierliche Eröffnung der Aula.
  Feier zu 50 Jahren Sozialdienst KSW.
  Bezug der neuen interdisziplinären Intensivpflegestation
2003 Start des Um- und Ausbaus des Behandlungstraktes.
  Der Regierungsrat bewilligt den Kredit für die Sanierung und Erweiterung der Zentralsterilisation des KSW
2004 Der Regierungsrat bewilligt Fr. 14,1 Mio. für ein System zur digitalen Röntgenbild-Archivierung (Tripacs) in den drei Spitälern USZ, Stadtspital Triemli und KSW. Das KSW plant die Einführung von Pacs bis Mitte 2005.
  Das Institut für Radio-Onkologie wird per 1. Juli zur Klinik erhoben.
  Das Tumorzentrum Winterthur wird per 1. Juli gegründet.
2005 Mit der Einführung von PACS (Picture Archiving and Communication System) bis Ende Mai wird die Bildgebung (Röntgen, MRI, CT usw.) im ganzen KSW digitalisiert. Das KSW ist filmlos.
  Eröffnung der neuen Zentalsterilisation
2006 Offizieller Festakt zur Einweihung des sanierten und erweiterten Behandlungstraktes am 15. Mai.
  Tag der offenen Tür zur Einweihung des Behandlungstraktes mit über 4'000 Besucherinnen und Besucher am 20. Mai.
  Das Stimmvolk des Kantons Zürich nimmt am 21. Mai die beiden Gesetzesvorlagen zur Verselbständigung des KSW und des USZ mit einem Ja-Anteil von 63 Prozent der Stimmen klar an.
2007 1. Januar: Das KSW ist selbständig - von einer unselbständig öffentlich-rechtlichen Anstalt zum selbständigen öffentlich-rechtlichen Unternehmen.
2008 Die Stadt Winterthur registriert am 3. Juli den 100 000. Einwohner und bezeichnet sich fortan als Grossstadt. Auch das KSW wächst und behandelt erstmals in einem Jahr über 100 000 Patientinnen und Patienten stationär und ambulant. In der Frauenklinik klettert die Geburtenzahl auf über 1500.
2009 Zum zweiten Mal führt das KSW mit Partnerspitälern den Patientenkongress «Tumortage Winterthur» für Patienten und Interessierte durch.
  Im Juli wird in der Klinik für Urologie am KSW erstmals eine roboterassistierte Operation durchgeführt.
2010 Das Kardiologieteam am KSW kann seit Januar Patienten mit einem akuten Herzinfarkt rund um die Uhr mittels Herzkatheter (Koronarangiographie mit koronarer Intervention) behandeln.
   


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