Hohe Qualität der medizinische Versorgung für die gebärenden Frauen am KSW
Schonende Behandlung bei Geburtskomplikationen
24.1.2011
Die Geburt eines Kindes ist eines der schönsten Erlebnisse. Kompli-
kationen sind aber nicht ausgeschlossen. So ist auf rund 1500
Geburten mit einer notfallmässigen Gebärmutterentfernung (Hyste-
rektomie) zu rechnen. So die Statistik. Am KSW wurden zwischen dem
Juli 2002 und Januar 2011 rund 12'000 Frauen entbunden, ohne dass
eine Hysterektomie nötig war. Grund für dieses erfreuliche Ergebnis
ist unter anderem das Verfahren der Embolisation, mit dem eine
Gebärmutterentfernung umgangen werden kann. Das Verfahren
erfordert eine gut eingespielte Zusammenarbeit der Spezialisten der
Geburtshilfe, der Gynäkologie und der Radiologie. Zum Vorteil der
Frau, die dank der Embolisation ihre Gebärfähigkeit bewahrt.
Anfang Jahr meldete das KSW einen Geburtenrekord von 1642 Kindern. Die Attraktivität der Klinik für Geburtshilfe am KSW beruht auf dem umfassenden Angebot und das engagierte Team, das individuell auf die Bedürfnisse der werdenden Eltern eingeht. Das Angebot für die werdenden Eltern und ihre
Kinder beruht auf der medizinischen Kompetenz sowie auf der guten interdiszi-
plinären Zusammenarbeit unter den Spezialisten. Die Fachleute der Geburtshilfe, der Gynäkologie, der Neonatologie und beispielsweise auch der interventionellen Radiologie arbeiten so in einem Netzwerk zusammen, in dem jede Disziplin seine Kompetenz einbringt.
11'910 Geburten ohne schwere Komplikationen
An der Klinik für Geburtshilfe am KSW sind zwischen dem Juli 2002 und Anfang Januar 2011 insgesamt 11'910 Frauen entbunden – und über 12'000 Kinder geboren – worden, ohne dass in diesem Zeitraum eine Komplikation einer peri- oder postpartalen Hysterektomie aufgetreten ist. Statistisch betrachtet wäre in dieser Periode mit rund 10 schwerwiegenden Komplikationen zu rechnen gewesen, meistens infolge einer unstillbaren uterinen Blutung, die eine Gebär-
mutterentfernung zur Folge hat. Dass über die Periode von 8 ½ Jahren keiner Frau die Gebärmutter notfallmässig entfernt werden musste, hat einen Grund: Der Erfolg ist auf die Anwendung der Embolisation in Zusammenarbeit mit der interventionellen Radiologie zurückzuführen.
Dank Embolisation kann die Frau weiterhin Kinder gebären
Beim Embolisieren werden Partikel aus Zellulose in die Gefässe eingespritzt, welche die Gebärmutter mit Blut versorgen. Die Partikel verstopfen selektiv die Gefässe, und die Blutung kann auf diese Weise gestillt werden, ohne dass die Gebärmutter verletzt wird. Nach einer gewissen Zeit lösen sich die Partikel wieder auf. Die Frau kann mit diesem Verfahren eine Gebärmutterentfernung umgehen und bewahrt sich damit die Gebärfähigkeit (in den meisten Fällen).
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