Cornelia Brookes

Pflegefachfrau
Klinik für Urologie
Mein Alltag

Zu meinen Hauptaufgaben gehören die Patientenbetreuung und die Ärzteassistenz während den Untersuchungen und den kleineren Eingriffen.

In das urologische Ambulatorium kommen Frauen, vorwiegend aber Männer zur Abklärung, Beratung, präoperativen Untersuchung und postoperativen Nachkontrolle.

Klinik für Urologie FENSTER SCHLIESSEN

ENDOKRINE CHIRURGIE

Endokrine Chirurgie

Die häufigsten Erkrankungen der hormonproduzierenden Organe stellen die gut-

oder bösartigen Erkrankungen der Schilddrüse dar. Dabei kann es zu einer

Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse kommen. Die Schilddrüsenhormone

spielen eine wichtige Rolle für den Energiestoffwechsel und das Wachstum

einzelner Zellen sowie des Gesamtorganismus und sind somit zwingend

lebensnotwendig.


Chirurgisch therapierbare Erkrankungen:

  • Struma (Kropf), meist Knotenstruma

    • gutartige Ursachen: Jodmangel, Adenome, angeborene Defekte in der Hormonproduktion, Medikamente, Hemmung der Hormonverwertung oder erhöhter Bedarf

    • bösartig: «kalter» Knoten in der nuklearmedizinischen Bildgebung
      (Szintigraphie), Risiko generell ca. 1% (bis 25% im selektionierten
      chirurgischen Krankengut)

  • Morbus Basedow = Autoimmunerkrankung (bei Nichtansprechen auf die
    medikamentöse Therapie)

Die operative Therapie besteht in der Entfernung (eines Teils) der Schilddrüse

über einen quer geführten Schnitt am Hals. Wir bieten neben der konventio-

nellen Operationstechnik, wie sie in den meisten Schweizer Spitälern praktiziert

wird, auch eine minimalinvasive Variante mittels «Schlüssellochtechnik»

(Kamera, sog. MIVAT = minimalinvasive videoassistierte Thyreoidektomie) an.

Nach vollständiger Entfernung der Schilddrüse muss lebenslang ein Hormon in

Form einer Tablette eingenommen werden. Bei gleichzeitiger Funktionsstörung

der Nebenschilddrüsenkörperchen muss eventuell zusätzlich regelmässig

Kalzium verabreicht werden. Dauer des Spitalaufenthalts: ca. drei Tage.


Ferner behandeln wir weitere endokrinologische Erkrankungen:

  • Nebenschilddrüsenerkrankungen: meist Überfunktion aufgrund eines Tumors, eines überschiessenden Zellwachstums oder sekundärer Ursachen

  • Nebennierentumoren (wie z.B. das Phäochromozytom): Dabei bieten wir sowohl das offene als auch ein laparoskopisches Verfahren («Schlüssellochtechnik») mit Zugang durch den Bauchraum an.

  • Neuroendokrine Tumoren (= hormonproduzierende Tumoren) des Magen-Darm-Traktes oder der Bauchspeicheldrüse


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