PD Dr. med. Joachim Oberle

Chefarzt
Klinik für Neurochirurgie
Mein Alltag
Das KSW ist für mich eine sehr lebendige, dynamische Organisation mit dem Ziel der kontinuierlichen Verbesserung unserer Dienstleitungen für den Patienten. Ich empfinde mich als ein Teil dieses Prozesses.
Klinik für Neurochirurgie FENSTER SCHLIESSEN

MEDIENMITTEILUNG

Kantonsspital Winterthur entlastet die Rechnung des Kantons

KSW für die Herausforderungen gewappnet

23.4.2010

Das Kantonsspital Winterthur hat im Jahr 2009 etwas mehr Patienten behandelt als im Vorjahr. Insgesamt waren 93'830 Patienten in ambulanter oder teilstationärer Behandlung (+ 12,9%). Gegenüber 2008 stieg die Zahl der stationär behandelten Patienten um 171 auf 22'885. Die Aufenthaltsdauer konnte im Durchschnitt über alle Patientenkategorien um 0,2 Tage auf 7,2 Tage reduziert werden – womit die Effizienz weiter stieg. Die Rechnung schliesst mit einem Überschuss von CHF 3,1 Mio. ab (Vorjahr CHF 1,3 Mio.). Der vom Kanton zu entrichtende Staatsbeitrag konnte im Vergleich zum Vorjahr um über 8% auf CHF 90,9 Mio. gesenkt werden. Dies bedeutet eine Entlastung der öffentlichen Hand um CHF 8,2 Mio. Das KSW sieht sich für die kommenden Herausforderungen gut gewappnet.

Wirtschaftlich erfolgreiches Jahr
Das KSW erzielte einen Überschuss von CHF 3,1 Mio. (Vorjahr CHF 1,3 Mio.) gegenüber dem Globalbudget 2009. Der Staatsbeitrag des Kantons konnte im Vergleich zum Vorjahr um über 8% auf CHF 90,9 Mio. gesenkt werden. Dies entspricht einer Entlastung der öffentlichen Hand um CHF 8,2 Mio. Dieses erfreuliche finanzielle Ergebnis ist in erster Linie dem grossen Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie teilweise periodenfremden Erträgen zu verdanken.

Bauen nach Mass – eine wirtschaftliche Notwendigkeit, aus eigener Kraft finanzierbar
Der Fortschritt in der medizinischen Versorgung, die sich ändernden Ansprüche von Seiten der Bevölkerung bezüglich Versorgung und Sicherheit sowie der Auftrag an das KSW, wirtschaftlich zu arbeiten, erfordern zeitgemässe Gebäude und eine entsprechende Infrastruktur. Vor diesem Hintergrund wird der Ersatzneubau für das Bettenhaus geplant mit dem Ziel, die gute Position des KSW bei der Versorgung der Bevölkerung langfristig zu erhalten. Aufgrund der im Berichtsjahr erarbeiteten Analysen wird das KSW in der Lage sein, die notwendigen Investitionen unter den Bedingungen der Spitalfinanzierung 2012 (SwissDRG) aus eigener Kraft zu finanzieren. Im Herbst wurde unter der Leitung des Hochbauamtes der Architekturwettbewerb öffentlich ausgeschrieben.

Gesunde Grösse fördert Qualität und Wirtschaftlichkeit
Die Grösse des KSW und der Anstieg der Patientenzahlen erlauben es, eine spezialisierte Medizin nach neuesten Methoden auf hohem Qualitätsniveau wirtschaftlich anzubieten. Die zunehmende Spezialisierung bedingt eine optimale team- und fachübergreifende Zusammenarbeit, um die steigende Komplexität der Behandlungen interdisziplinär bewältigen zu können. Trotz seiner Grösse verfügt das KSW über kurze Wege zwischen den Fachleuten. Persönliche Kontakte zeichnen die Kultur der Zusammenarbeit aus und bilden die Basis für interdisziplinäre Zentren wie das Tumorzentrum. Mit dem massvollen Einsatz neuer Technologien und Innovationen, die sich in der Praxis bereits bewährt haben, eröffnet das KSW den Patienten in Winterthur den Zugang zu moderner spezialisierter Medizin. Als Beispiele seien Embolisationen in der inter- ventionellen Radiologie, Varizenbehandlungen mit neuartiger Lasertechnologie (Gefässchirurgie und interventionelle Radiologie), die roboterassistierte Operationstechnik in der Urologie (da Vinci) sowie die Neuronavigation in der Neurochirurgie erwähnt.

Aus dem Jahresbericht 2009
Insgesamt wurden 93 830 Patienten ambulant oder teilstationär behandelt
(+ 12,9%). Der Anteil der ambulant zu behandelnden Notfälle lag bei 30% (Vorjahr 31%). Die Taxpunkte für ambulante Behandlungen stiegen um 8,9% von 49,2 Mio. auf 53,6 Mio. Die Zahl der stationär behandelten Patienten und der erbrachten Leistungen nahm gegenüber dem Vorjahr weiter zu. Die Austritte stationär behandelter Patienten erhöhten sich gegenüber 2008 um 171 auf 22 885 (+ 0,8%). Der CMI (durchschnittlicher Schweregrad und Komplexität der stationären Fälle) erhöhte sich leicht um 0,5% auf 0,925. Der Anteil der Zusatzversicherten betrug wie im Vorjahr rund 19%. 54% der Eintritte stationär zu behandelnder Patienten erfolgten über die Notfallstation. Der Trend der Reduktion der Pflegetage je Fall setzte sich trotz leicht höherem CMI fort. Bedingt durch die Reduktion der durchschnittlichen Aufenthaltsdauer pro Fall um 0,2 Tage auf 7,2 Tage (Vorjahr 7,4 Tage) sank das Total der Pflegetage von 168 184 auf 164 653.

Weitere Details: Jahresbericht 2009: insbesondere «Editorial» Seite 4 f., «Finanzbericht» S. 104 f.



Weitere Informationen

André Haas

Leiter Kommunikation

Tel. direkt 052 266 21 04

E-Mail: andre.haas@ksw.ch


Dokumente
Vollständige Medienmitteilung (PDF)
Jahresbericht 2009 (PDF)

Bilder
Schockraum und Notfall-CT (JPG, 2 MB)
Hüftoperation (JPG, 1.3 MB)
Die hier für den Download bereitgestellten Bilder dürfen unter Angabe der Quelle und mit Zustimmung des KSW für redaktionelle Zwecke verwendet werden.



drucken