Sybille Wagner

Arztsekretärin
Institut für Pathologie

Mein Alltag
Als Arztsekretärin arbeite ich in einem grossen Team. Viele Ärzte und Spitäler schicken uns täglich neue Proben (Biopsien, Gewebe) von Patienten, die unser Labor dann verarbeitet. Meine Hauptaufgabe besteht darin, die von unseren Ärzten diktierten Befundungen rasch zu schreiben und danach die fertigen Berichte an unsere Kunden zu senden. Die verschiedensten Diagnosen zu hören ist sehr interessant und in einem guten Team zu arbeiten macht mir grossen Spass.

Institut für Pathologie FENSTER SCHLIESSEN

MEDIENMITTEILUNG

KSW mit mehr Patienten und Notfällen bei ausgeglichenem Budget

Wirtschaftlich erfolgreiches Jahr für das KSW

18.5.2009

Das Kantonsspital Winterthur hat im Jahr 2008 erneut mehr Patienten stationär (+ 4,7%) und ambulant (+ 12,8%) behandelt. Über die Notfallstation traten insgesamt 11,2% mehr Patienten ins KSW ein als im Vorjahr. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der stationären Patienten sank von 7,7 auf 7,4 Tage – ein Zeichen für die weiter wachsende Effizienz der Abläufe. Die Rechnung schliesst trotz der Mehrleistung mit einem leichten Überschuss von CHF 1,3 Mio. ab. Zu den wichtigen Zukunftsprojekten gehören der Neubau des Hochhauses und das Engagement für den Nachwuchs beim Fachpersonal.

Die Patientenzahlen belegen das Vertrauen der Bevölkerung ins KSW. Die Zahl der stationären Patienten erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 4,7% auf 22'714. Die Aufenthaltsdauer sank von 7,7 auf 7,4 Tage, die Anzahl geleisteter Pflegetage stieg leicht um 746 auf 168'184. Die Bettenbelegung blieb mit 92,5% praktisch gleich hoch wie 2007 (92,7%).

Mehr stationäre und deutlich mehr ambulante Patienten
Der Anteil der ambulant und teilstationär behandelten Patienten stieg sogar um 12,8% auf insgesamt 83'103. Mehr behandelte Patientinnen und Patienten weist das KSW auch bei den Notfällen aus, nahmen diese doch von 34'907 im Vorjahr auf 38'090 Fälle um 9,1% zu. Auf der Interdisziplinären Notfallstation selbst nahmen die Behandlungen (ambulant und stationär) gar um 11,2% von 23'488 auf 26'127 zu.

Ein gesundes Unternehmen
Das KSW darf auf ein weiteres wirtschaftlich erfolgreiches Jahr zurückblicken. Die Rechnung schliesst mit einem Überschuss von CHF 1,3 Mio. (Vorjahr CHF 2,8 Mio.). Der Betriebsertrag erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 4,5% auf 197,5 Mio. CHF. Das grösste Wachstum gegenüber dem Vorjahr war infolge der erhöhten Leistungsnachfrage im ambulanten Bereich (CHF 9,9 Mio.) zu verzeichnen.

Auf der andern Seite stieg der Aufwand um CHF 23,7 Mio. (8,8%) auf CHF 293,7 Mio. Davon schlagen die Personalkosten mit CHF 15,3 Mio. Mehrkosten zu Buche, welche auf die Mehrleistungen sowie auf die Löhne (Teuerungsausgleich, Stufenanstieg, Beförderungen) zurückzuführen sind. Aber auch die Unterstellung des Personals am KSW unter das Arbeitsgesetz führte zu einem Bedarf von rund 30 Stellen (CHF 3,8 Mio.). Der durchschnittliche Stellenbestand stieg im Jahr 2008 um 71 auf 1'569 Stellen (4,7%).

Den Nachwuchs an Fachleuten sicherstellen
In den meisten Gesundheitsberufen zeichnet sich in den nächsten Jahren ein Mangel an qualifiziertem Personal ab. Das KSW engagiert sich seit vielen Jahren für die Sicherung des Berufsnachwuchses. An ca. 230 Ausbildungplätzen wird eine qualitativ hochstehende Berufsausbildung angeboten.

Ersatz für das Hochhaus
Das Hochhaus aus den 1960er Jahren genügt den heutigen Anforderungen in verschiedener Hinsicht nicht mehr. Um den Ersatz des Hochhauses voranzutreiben, hat das KSW mit der Bau- und der Gesundheitsdirektion die Grundlagen für einen Wettbewerb erarbeitet und diese zur Genehmigung an den Regierungsrat weitergeleitet.


Weitere Informationen

André Haas

Leiter Kommunikation

Tel. direkt 052 266 21 04

E-Mail: andre.haas@ksw.ch


Dokumente
Pressemitteilung (PDF)
Präsentation: Berufsbildung am KSW (PDF)
Jahresbericht 2008 (PDF)
Bild 1: Berufsbildung am KSW (JPG, 3.5 MB)
Bild 2: Berufsbildung am KSW (JPG, 4.8 MB)
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