MEDIENMITTEILUNG
Umfassendes Untersuchungsspektrum und hohe Servicequalität am MRI-Zentrum des KSW
Dank zweitem MRI-Gerät Spektrum erweitert
6.11.2008
Das Kantonsspital Winterthur (KSW) hat das MRI-Zentrum erweitert
und ein zweites Gerät in Betrieb genommen. Das KSW verfügt damit in
der Magnetresonanztomographie (MRI) über zwei Hochleistungs-
geräte. Dank der für die klinische Diagnostik maximalen Magnet-
feldstärke von 3 Tesla erfüllt der zweite Kernspintomograph höchste
Ansprüche an die Bildgebung. Das erfahrene MRI-Team kann nun das
gesamte Untersuchungsspektrum abdecken und angemeldete Patienten innert Wochenfrist untersuchen.
Die beiden typenähnlichen MRI-Geräte von Philips, ein 1,5- und ein 3-Tesla-Kernspintomograph, erlauben es den Fachleute am MRI-Zentrum des KSW, das gesamte Untersuchungsspektrum abzudecken. 3 Tesla ist die maximale in der klinischen Diagnostik eingesetzte Magnetfeldstärke. Damit erschliessen sich am KSW neue Diagnostiken.
3-Tesla-MRI erweitert das Spektrum der Diagnostik
Das höhere Magnetfeld des 3-Tesla-Gerätes ermöglicht ein besseres Bildsignal und damit eine höhere räumliche Auflösung. Dies führt dazu, dass sich auch sehr kleine Strukturen insbesondere im Gehirn und im Bewegungsapparat besser erkennen lassen, ohne dass sich die Untersuchungszeit verlängert. Das stärkere Magnetfeld erlaubt auch die Untersuchung der molekularen Zusammensetzung von Gewebe. Diese sogenannte MR-Spektroskopie kann verschiedene Stoffwechselprodukte der Zellen messen. Dies kann zur Unterscheidung von Tumorgewebe von normalem Gewebe eingesetzt werden. Eine mögliche zukünftige Anwendung ist die Analyse von Metaboliten im Rahmen von Schmerztherapien.
Rundum erweiterter Service – Untersuchung innert Wochenfrist
Dank dem zweiten Gerät steigt nicht nur die Qualität der Radiologieleistung, sondern auch die Kapazität des MRI-Zentrums. Da diese faktisch verdoppelt wird, können am KSW angemeldete Patienten innert Wochenfrist untersucht werden. Den Patienten bietet auch das zweite Gerät von Philips einen sehr hohen Komfort. Eine individuell regulierbare Beleuchtung im Untersuchungsraum trägt zusätzlich zur Entspannung bei. Durch den Umbau konnten eine Wartezone mit Tageslicht sowie ein Besprechungszimmer geschaffen werden. In Letzterem können mit den Patienten Befunde besprochen werden.
Rückblick – warum ein zweiter Kernspintomograph angeschafft wurde
1996 nahm das KSW das erste MRI-Gerät in Betrieb. In den vergangenen zwölf Jahren hat sich der Bedarf an MRI-Untersuchungen laufend erhöht und die Kapazitätsgrenzen gesprengt. Mit dem zweiten Gerät kann das KSW die Anforderungen an die MR-Diagnostik in jeder Hinsicht wieder voll erfüllen.