Dr. med. Jacques Gubler

Direktor Institut für Labormedizin
Chefarzt Medizinische Poliklinik
Mein Alltag
Meine Tätigkeit bringt mich in Kontakt mit Patienten und Mitarbeiterinnen aller Kliniken und Berufsgattungen im ganzen Spital. An so vielen Orten Unterstützung zur optimalen Betreuung der Patienten geben zu dürfen ist ausserordentlich befriedigend.
Medizinische Poliklinik
Als Infektiologe und Spitalhygieniker arbeite ich oft im Hintergrund, meine Tätigkeit kommt aber allen Patienten im ganzen Spital zugute. Die Kontakte mit hochmotivierten Mitarbeiterinnen aller Berufsgattungen und das Lösen der vielfältigsten Probleme sind ausserordentlich befriedigend
Chefarzt Medizinische Poliklinik FENSTER SCHLIESSEN

ANONYME HIV-TESTS

Gegen Barzahlung (Fr. 50.–) können Sie an der Medizinischen Poliklinik einen anonymen HIV-Test durchführen lassen. Wir fragen weder nach Ihren Gründen noch nach Ihrem Namen.
Ohne Voranmeldung zu folgenden Zeiten:
Montag bis Freitag 8.00–12.00 und 13.30–16.45 Uhr

Resultatabfrage
Am Folgetag ab 16.00 Uhr können Sie – unter Angabe Ihres Codes/Passwortes – das Resultat telefonisch abfragen (Telefon 052 266 37 50). Den schriftlichen Befund können Sie während der Öffnungszeiten abholen.

Ablauf
Wir nehmen Ihnen Blut ab und bitten Sie um einen von Ihnen frei wählbaren Code, um Ihre Blutprobe identifizieren zu können (Sie können beispielsweise Ihre Initialen und das Geburtsjahr angeben oder sonst irgendeine Folge aus Buchstaben und/oder Zahlen).

Wichtige Informationen zum Test
Der HIV-Suchtest weist Antikörper gegen das HI-Virus und Viruspartikel im Blut nach. Nach einer allfälligen Ansteckung dauert es einige Zeit, bis diese Antikörper gebildet sind und nachgewiesen werden können. Unmittelbar nach einem Risikokontakt ist der Test daher nicht geeignet, um Ihnen die Frage zu beantworten, ob Sie sich vielleicht angesteckt haben. Der Test ergibt erst rund drei Monate nach einer Infektion zuverlässige Resultate. Wenn Sie befürchten müssen, sich infiziert zu haben, sollten Sie also nicht bloss einen HIV-Test machen, sondern sich auch bezüglich einer Postexpositionsprophylaxe beraten lassen.

Der HIV-Suchtest ist sehr sensibel ausgelegt, findet also schon relativ geringe Mengen der Antikörper und ist darum ein empfindliches Instrument zum Aufspüren einer Infektion. Diese hohe Empfindlichkeit des Tests hat aber den Nachteil, dass er auch manchmal «falschen Alarm» geben kann. Falls der Suchtest positiv ist, müssen daher erst weitere, spezifischere Tests durchgeführt werden, bevor die Diagnose einer Infektion genügend sicher gestellt werden kann. Wenn der Test hingegen negativ ist, kann man mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass keine Infektion vorliegt – falls die Ansteckung nicht erst vor weniger als drei Monaten stattgefunden hat.

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